never stop travelling

never stop travelling
Auf meiner Website findet Ihr Reiseberichte & Reisetipps von meinen Reisen (u.a. nach Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kroatien, Kuba, Luxemburg, Norwegen, Rhodos, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und den USA - Alaska, Hawaii, New York + der Südwesten) unzählige Reise-Geheim-Tipps, viele Ausflugs- & Wandertipps in Österreich und alles mit herrlichen Fotos bebildert. Werft einen Blick drauf! Ihr werdet staunen.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Hawaii 2014 - Honeymoon Teil 2

Da wir für unsere Hochzeitsreise etwas "Besonderes" wollten, haben wir uns schon früh für Hawaii entschieden. Ein Zwischenstopp an der US-Ostküste lag bei der langen Flugdauer auch nahe, und als das Angebot kam, dass wir außerhalb von New York bei Freunden am Lake Katonah übernachten können, war der Besuch New York's auch fixiert...


Den 1. Teil unseres Honeymoon Reiseberichtes findet ihr in New York 2014.


Aloha


5. Tag, Mittwoch 7. Mai 2014: New York - Hawaii (Oahu)
CanyonlandsGolden Gate Bridge
Da wir uns in Allerhergottsfrüh nicht öffentlich durch New York hetzen wollen, holt uns der bestellte Car Service um 6 Uhr in Katonah ab und bringt uns um 200$ zum Newark Airport. Von dort sollten wir um 9.15 nach Honolulu abheben. Um 9.30 kommt die Durchsage, dass eine Startpiste gesperrt ist und wir wegen dem Wind zu schwer sind und nun erst  Fracht ausgeladen werden muss. Um 10 Uhr starten wir endlich in einem typisch amerikanisch viel zu stark klimatisierten Flieger von United Airlines. Der Flug über die USA bietet immer wieder herrliche Ausblicke aus über 10.000m Höhe. Die Rocky Mountains, Farmland im "Wilden" Westen, die Canyonlands, San Francisco mit der Golden Gate Bridge.
Honolulu
Da Hawaii reiseplanungsmäßig nicht mit dem Rest der USA vergleichbar ist, und dies unsere Hochzeitsreise ist, haben wir uns für das FTI Paket "Insider Hawaii" entschieden. Als Mietauto haben wir uns einen Jeep Wrangler ausgesucht - um ein wenig Cabrio Feeling zu haben und auch um ev. abseits von asphaltierten Straßen unterwegs sein zu "können". Auf Oahu ist kein Mietauto im Paket und daher werden wir am Flughafen mit einem Lei begrüßt und in unser Hotel, dem Pacific Beach direkt am herrlichen Waikiki Beach gebracht. Den Ausblick darauf können wir auch von unserem Balkon genießen. Wir chillen noch ein wenig am Beach, spazieren über die Kalakaua Avenue - dem Herz von Waikiki und essen lecker zu Abend in der Cheesecake Factory ehe wir aufgrund der Zeitumstellung um 9 Uhr abends ins Bett fallen.


6. Tag, Donnerstag 8. Mai 2014: Oahu, Honolulu
HonoluluHonolulu
Für heute haben wir über FTI im voraus bei Polynesian Adventures eine Pearl Harbour Tour mit Honolulu Rundfahrt gebucht. Um 9 Uhr werden wir vom Hotel abgeholt, bis wir alle Leute eingesammelt haben vergeht aber eine schöne Weile. Im Bus typisch amerikanische "Animation" mit lustig Hawaiianisch lernen usw. ganz unser Geschmack, aber na ja... Auf der Rundfahrt durch Honolulu bleiben wir bei der Statue des König Kamehameha I (rechts) und dem gleich daneben befindlichen Iolani Palace (unten), dem einzigen Königspalast der USA stehen und können in Ruhe fotografieren, was beim Durchfahren des Punchbowl Crater (dem größten Soldatenfriedhof Hawaii's mit wunderschönem Blick auf Honolulu) nicht gut möglich war.
Die Info's die wir vom Guide im Laufe der Rundfahrt bekommen sind aber doch recht interessant und irgendwann steigt man dann auf den Ami-Schmäh auch ein und amüsiert sich... Weiter geht's dann zum eigentlichen Ziel - Pearl Harbour, dem im 2. Weltkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangten US-Militärhafen. Strenge Sicherheitskontrollen am Eingang (keine Taschen etc. erlaubt). Bis der fix gebuchte Besuch des USS Arizona Memorials beginnt ist noch Zeit und wir besuchen die Ausstellung zum Angriff der Japaner. Ehe wir mit dem Boot zum Memorial gebracht werden sehen wir noch einen interessanten & bedrückenden Film. Am Memorial angekommen überkommt einem ein eigenartiges Gefühl - wenn man unter einem das Kriegsschiff erkennt und weiß, dass da noch hunderte Seeleute im Rumpf sind und man somit auf einem großen Grab steht...
Pearl Harbour
Wider Erwarten dauert die Tour statt der angegebenen 5 Stunden 6 interessante Stunden. Den Spätnachmittag verbringen wir gemütlich am Strand von Waikiki. Für den Abend haben wir in unserem Hotel im Oceanium Restaurant reserviert. Hier sitzt man im Restaurant neben einem "kleinen" Aquarium mit über 1 Million Liter Meerwasser in dem man sogar Tauchgänge buchen kann... Thema des heutigen Buffet sind Krabben. Es gibt leckeres Sushi und die verschiedensten Krabben wie z.B. die durch die Dmax Doku-Serie "der gefährlichste Job Alaskas" bekannten King Crab. Während des Dinner kommt ein Taucher im Aquarium zum Paar am Nebentisch und stellt eine Tafel mit einem Heiratsantrag vor die Scheibe, daneben Geburtstagsglückwünsche... Nachdem wir viel zuviel gegessen haben und dafür mit Trinkgeld knapp 140 $ für 2 Personen hingelegt haben, genießen wir den Sonnenuntergang von unserem Balkon und machen noch einen ausgiebigen Abendspaziergang am Strand entlang ehe wir müde ins Bett fallen.


7. Tag, Freitag 9. Mai 2014: Oahu, Diamond Head & Waikiki
Heute wollen wir ein wenig "wandern". Mit dem Bus Nr. 2 fahren wir zum College, dies ist fast direkt beim Tunnel zum Diamond Head State Monument . Der Diamond Head ist ein alter Vulkan Krater von dessen "Gipfel", dem Leahi Point auf 232m, hat man einen herrlichen Blick auf Waikiki, das azurblaue Meer und den Kapiolani Park.
Diamond Head
Nachdem wir 1,- $ Eintritt bezahlen beginnt der Aufstieg, zuerst flach aber dann wird's steil und geht teilweise über Treppen und in einem Tunnel rauf. Knapp 40 Minuten brauchen wir für die etwas über 100 Höhenmeter, bei der schwülen Hitze ist das aber nicht wenig anstrengend... Der Ausblick ist grandios und lohnt die Mühen.
Diamond Head
Obwohl wir schon um 10 Uhr am Aussichtspunkt sind, sind schon verdammt viele Leute hier oben, und es werden laufend mehr... Wir genießen die Aussicht und spazieren dann wieder hinunter. Unten machen wir noch gemütlich Rast und verspeisen unsere Sandwichs, die natürlich die Vogelwelt im Krater auch gleich mitbekommt und was abhaben will...
BanyanWaikiki
Wieder zurück an der Bushaltestelle beim College noch eine kleine "Schrecksekunde" Die 5,- $ Busticket (für 2 Pers.) muss man genau haben denn es gibt kein Wechselgeld, geradenoch kratzen wir alles zusammen und kommen auf die Summe... Den Nachmittag verbringen wir am wunderschönen Kuhio Beach vor unserem Hotel in Waikiki. Am Strand wird man vom Duke Kahanamoku (Dem Vater des modernen Surfens) begrüßt und kann einen herrlichen großen Banyan Baum bewundern.. Wie auch die letzten Tage ist es leider am Nachmittag bewölkt und es regnet auch kurz, aber wie fast alle anderen bleiben wir auch beim Regen am Strand, nach ein paar Minuten ist er eh wieder vorbei... Zum Abendessen zieht es uns wieder in die Cheesecake Factory. Als "Verdauungsspaziergang schlendern wir durch den International Marketplace (Chinesische-Billigstände...) und natürlich noch zum Hard Rock Cafe.


8. Tag, Samstag 10. Mai 2014: Oahu - Kauai
Waikiki
Da wir erst um 10 Uhr vom Hotel abgeholt werden geht sich nach dem ausgiebigen Frühstück noch ein kurzer Strandspaziergang aus - Oahu bereitet uns noch einen wunderschönen Morgen mit herrlich-blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein, Mittags am Flughafen sieht alles schon ein wenig "grauer" aus... Um 13.30 fliegen wir mit einer Turbopropper Maschine von Island Air (15,- $ pro Gepäck Zuzahlung) nach Lihue auf Kauai. Die Insel begrüßt uns "recht freundlich" mit strömenden Regen... Mit unserem Package haben wir als Mietauto einen "kleinen" Jeep Wrangler bestellt, da keine "kleinen" verfügbar sind bekommen wir einen 4-Türer mit Hard Top zum gleichen Preis. Unser Hotel, das Courtyard Marriott at Coconut Beach ist traumhaft. Nach einer kleinen Erkundungs- & Einkaufstour in der Umgebung essen wir noch im Hotel zu Abend ehe der Tag sich dem Ende zu neigt.


9. Tag, Sonntag 11. Mai 2014: Kauai, Na Pali Coast Schnorchel Tour + Waimea Canyon
Heute ist früh aufstehen angesagt, um 5.30 Uhr leutet der Wecker, denn um 7.15 Uhr beginnt in Port Allen unsere bei FTI mitgebuchte Na Pali Coast Tour bei Captain Andy. Nach der Begrüßung und "Einschulung" geht's mit 2 Katamaranbooten raus. Nach rund 20 Minuten ankern wir und gehen schnorcheln. Die bereitgestellte Ausrüstung ist Top, das Korallenriff zum Schnorcheln, na ja, es gibt schönere Riffs, Spaß macht es aber trotzdem.
Kauai
Am Weg weiter zur Na Pali Coast werden wir von Delfinen begleitet, herrlich. Doch das Wetter wird schlechter die See rauer, der Wellengang heftig. Während die "Fans von Hochschaubahnen" vorne am Netz ihren Spaß haben, hänge ich am Heck mit einigen anderen und "füttere die Fische"... Nach rund 30 Minuten Qualen in dem ich meine Sünden abbüßte wird die Tour abgebrochen. Das Wetter wird immer schlechter, es regnet, die berühmte Na Pali Coast ist in dichte Wolken gehüllt und vom Wasser aus nicht zu sehen... Der Rückweg zieht sich noch aber an Land geht es mir dann doch bald wieder besser und das Geld für die Tour bekamen auch alle retour...
Waimea Canyon
Nachdem ich mich im Supermarkt mit Elektrolyte versorgt habe und wir ein wenig was gegessen haben nutzen wir die frühe Rückkehr um den Waimea Canyon zu besuchen. Das Hawaiianische Pendant zum Grand Canyon kann mit dem großen Bruder durchaus mithalten, was an Größe fehlt wird mit Wasserfällen und Farbenvielfalt wettgemacht.
Waimea Canyon
Chicken Island
Der Ausblick vom Waimea Canyon Lookout ist atemberaubend!
Und hier wird uns auch das 1. Mal so richtig bewusst warum Kauai den Beinamen Chicken Island trägt - überall auf der Insel, in der Stadt, am Berg, im Dschungel wirklich überall freilaufende Hühner. Mangels natürlicher Feinde haben sich die Hühner nach dem Hurricane Iniki 1992 zu einer Plage ausgebreitet die mittlerweile ein Markenzeichen der Insel ist.
Kooke State Park
Wir klappern einen Aussichtspunkt nach dem anderen ab und genießen die traumhafte Aussicht, denn für irgendwelche Wanderungen bin ich doch noch zu schlapp. Die Waipoo Falls dominieren fast jeden Viewpoint. Je weiter wir uns Richtung Norden der Na Pali Coast von "oben" nähern umso schlechter wird wieder das Wetter. Die Aussicht im Kooke State Park ist gleich null, hier sind wir aber auch dem Wai'Ale'Ale - einem der feuchtesten Punkte der Erde sehr nah...
Waimea Spouting Horn
In Waimea besuchen wir den Strand wo Captain Cook als erster Europäer einen Fuß auf Hawaiianischen Boden setzte.
Bei Poipu besuchen wir noch das Spouting Horn - es sieht zwar aus wie ein Geysir, hier pressen aber Wellen das Wasser in eine Lavaröhre aus der das Meerwasser nur senkrecht nach oben entweichen kann. Zurück Richtung Wailua fahren wir noch durch den Eucalyptus Tree Tunnel - na ja, nette Allee...


10. Tag, Montag 12. Mai 2014: Kauai, Na Pali Coast 2. Versuch
Hanalei Valley Lookout
Nach dem eher anstrengenden Tag gestern gehen wir es heute gemütlich an und genießen erst mal das umfangreiche Frühstücksbuffet im Hotel (20,- $ p.P.). Eigentlich hatten wir für heute den Waimea Canyon geplant, das ging sich aber gestern schon aus und so wollen wir die gestern nicht zu Gesicht bekommene Na Pali Coast heute am Landweg erkunden. Das Wetter ist zwar etwas bewölkt aber der Ausblick vom Hanalei Valley Lookout ist herrlich. Die weitere Landschaft entlang der Strasse ist traumhaft, wie z.B. der wunderschöne Hanea Beach oder die mysteriöse Maniniholo Dry Cave.
Na Pali TrailNa Pali Trail
Beim Ke'e Beach beginnt der 11 Meilen lange Na Pali Trail. Wir finden glücklicherweise gerade noch einen Parkplatz, denn die sind hier Mangelware. Eigentlich wollten wir nur zum 1/4 Mile Viepoint (unten), max. zum 1/2 Mile Viewpoint gehen, haben wir doch daher auch nur 0,5 Liter Wasser mit, doch die Na Pali Coast zog uns in ihren Bann, nicht umsonst trägt sie den Beinamen "the most spectacular coastline of the world". Bei jeder steilen Klippe sagen wir uns "na bis zur nächsten Klippe noch", doch dort angekommen geht's wieder, "na bis zur Nächsten..." Im Endeffekt drehen wir erst nach ca. 1,5 atemberaubenden Meilen um...
Na Pali CoastNa Pali CoastNa Pali Coast
Na Pali Coast
Nach rund 2 traumhaften Stunden sind wir zurück am herrlichen Ke'e Beach und wollen den Tag faul in der Sonne ausklingen lassen, leider spielt die Sonne mal wieder nicht ganz mit und versteckt sich alsbald... Wir genießen trotzdem das Meer und den herrlichen Blick vom Wasser auf die atemberaubende Steilklippen der Na Pali Coast.
Nach einem herrlichen Bad verbringen wir noch einen schönen Tag am Meer. Wir liegen faul am Strand, lauschen dem Klang der Brandung & beobachten die Surfer draußen vor dem Riff.
Kurz bevor die Sonne ganz untergeht taucht sie nochmal kurz aus den Wolken auf um uns ein schönes Farbenspiel zu bieten ehe sie sich für diesen Tag ganz verabschiedet.
Ke'e BeachKe'e BeachKe'e BeachKe'e BeachKe'e BeachKe'e Beach


11. Tag, Dienstag 13. Mai 2014: Kauai, Wailua River Kayak Tour
Wailua River Kayak TourWailua River Kayak Tour
Für heute haben wir bereits von Zuhause über FTI eine Kayak & Hiking Tour gebucht. Nur wenige Autominuten vom Hotel entfernt in der Wailua Marina befindet sich der Sitz von Kayak Kauai mit denen wir die Tour heute machen. Nach einer kurzen Einschulung paddeln wir zu fünft plus Guide den Wailua River flussaufwärts. Das breite Flussbett am Anfang ist zum Paddeln zwar schön aber ein wenig fad, als wir dann aber in eine kleinen Seitenarm abbiegen wird's wunderschön.
Wailua River Kayak Tour
Nach insgesamt rund 2 Meilen mit dem Kayak haben wir unseren "Anlegeplatz" erreicht, hier beginnt der Hike zu einem "versteckten" Wasserfall. Gut dass wir schuhtechnisch mit unseren wassertauglichen Trekkingsandalen gut ausgerüstet sind (Spezialschuhe wären natürlich noch besser...), sonst gäbe es nur Barfuß durch den Gatsch... Die Wanderung zum Wasserfall führt mitten durch den traumhaft-schönen "Dschungel".
Unterwegs erzählt uns der Guide auch immer interessante Details zur Fauna & Flora am Weg - wie z.B. den "Wandernden Bäumen" (unten) oder warum es in Kauai wirklich überall - selbst hier im Regenwald - Hühner gibt.
Wailua River Kayak TourWailua River Kayak Tour


Der Anblick wenn man den Wasserfall erreicht ist wunderschön. Da verschiedenste Unternehmen Touren hierher anbieten, sind schon ein paar Leute im Wasser und "duschen" sich im Wasserfall, uns ist das Wasser aber doch eine Spur zu kalt um ganz rein zu gehen.


Opaekaa FallsCourtyard Marriott at Coconut Beach
Nach der Rückkehr zum Auto machen wir noch eine Erkundungstour in der näheren Umgebung. Wir besuchen den Wailua River Lookout (eher unspektakulär) und die Opaekaa Falls. Ein paar Meilen nach dem unspektakulären Keahua Arboretum Park kommt man über eine Dirt Road angeblich zu einem herrlichen Panoramaaussichtspunkt, da die Dirt Road aber nach einem kurzen Stück schon extrem steil bergab geht und dazu nass & rutschig ist, verzichten wir auf die weitere "Expeditionsfahrt" und fahren zurück zum Hotel, denn das Wetter ist endlich mal am Nachmittag traumhaft sonnig, und so verbringen wir ein paar gemütliche Stunden am Hotelstrand.
Durch die hohen Wellen und die Strömung ist an ein Schwimmen nicht zu denken, mehr als bis zum Knie ist nicht ratsam, denn durch die hohen Wellen ist man sowieso komplett nass und gegen die Strömung zu halten geht da auch noch, macht aber auch noch Spaß...
Wailua River Falls
Am Spätnachmittag starten wir dann noch zu den Wailua River Falls - paradiesisch schön...
Wie immer in unseren Urlauben besuchen wir auch den einen oder anderen Friedhof, wie den am Weg zu den Wailua River Falls liegenden Friedhof. Angeblich muss man in Hawaii unbedingt zu Hilo Hattie - na ja - teuer und wir haben dort nichts gefunden das uns gefallen hätte... Zum Abendessen fahren wir noch ins benachbarte Kapaa wo wir im Olympic Cafe gut "urig" amerikanisch essen & trinken...
Olympic Cafe
Den letzten Abend auf Kauai genießen wir noch bei angenehmer Live Musik mit Cocktails an der Open Air Hotelbar. Wir chillen vor dem Feuer beim Hotelpool mit Blick auf das Meer in dem sich der Vollmond spiegelt - was für ein herrlicher Abend.



12. Tag, Mittwoch 14. Mai 2014: Kauai - Big Island (Hawaii)
Diamond Head Crater
Heute geht's auf die größte Insel Hawaii's - nach Hawaii, der Einfachheit immer Big Island genannt. Bis wir um 13.30 abfliegen genießen wir noch einmal das Frühstücksbuffet im Hotel und machen einen ausgiebigen Strandspaziergang bei herrlichem Sonnenschein. Der Flug geht mit Hawaiian von Lihue über Honolulu nach Kona auf Big Island. Bei der Zwischenlandung in Honolulu können wir bequem im Flieger sitzenbleiben. Durch das traumhafte Wetter haben wir beim Weiterflug einen wunderbaren Blick auf Honolulu, Waikiki und den Diamond Head Crater.
Big Island begrüßt, wie die anderen Inseln auch,  mit ein wenig Regen... Als Mietwagen bekommen wir in Kona leider "nur" den bestellten 2türigen Jeep Wrangler mit Fetzendach (Das Hardtop auf Kauai war schon bequemer zum Runternehmen...). Unser Hotel auf Big Island ist das Royal Kona Resort, optisch wirkt es zwar schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber der Schein trügt und als Honeymooner bekommen wir ein traumhaftes, großes Zimmer mit Riesenbalkon ums Eck und herrlichem Meerblick plus einer Flasche Champagner im Kühlschrank.
Nach einem kurzen Shoppingtrip zu Walmart spazieren wir noch durch Kona und genießen leckeres Sushi bei Wasabi's.

Weiter zum
2. Teil Hawaii
oder zurück zum
1. Honeymoon-Teil in New York

 

Hawaii 2014 - Honeymoon Teil 3


13. Tag, Donnerstag 15. Mai 2014: Big Island, Volcanoes Nationalpark
Kilauea Iki Trail
Heute ist Tanz auf dem Vulkan angesagt, es geht zum Kilauea im Volcanoes Nationalpark. Da Big Island doch um ein Vielfaches größer ist als die anderen Inseln Hawaii's, läutet uns der Wecker um 6.30 Uhr aus dem Bett und nachdem wir uns Brote & Kaffee für den Weg machen geht's los. Bereits auf der 2,5 Stunden dauernden Anfahrt zum Nationalpark hat man herrliche Ausblicke auf die von den erkalteten Lavaströmen geprägte Landschaft.
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Als erstes besuchen wir das Visitor Center, wo wir leider erfahren, dass es seit 2013 keinen Lavafluss mehr gibt zu dem man hinwandern kann. Der aktuelle Lavastrom ist nur per Helikopter zu sehen, alternativ kann man das Glühen des Gesteins bei Nacht vom Jaggar Museum beobachten. Na ja gut, wenn schon kein Lava dann länger bleiben als geplant und auf das Dunkel der Nacht "warten". Sicherheitshalber schauen wir uns diese Aussicht vom Jaggar Museum auch bei Tage an. Na ja, man sieht Rauch vom Kraterrand aufsteigen, mehr aber nicht, hoffentlich wird's bei Nacht spektakulärer.
Kilauea Iki TrailKilauea Iki Trail
Thurston Lava Tube
Wir befolgen die Wander-Empfehlung des Rangers und gehen den ca. 6,5 km Kilauea Iki Trail. Super Empfehlung, der Trail beginnt mit einem herrlichen Ausblick vom Iki Overlook, führt dann durch den Regenwald hinunter in den 1959 entstandenen Krater und mittendurch wieder retour. Ein kleiner Umweg führt noch zur Thurston Lava Tube. Die Farne beim Eingang zur Lava Röhre sind ebenso überwältigend wie die riesige, durch einen Lavafluss entstanden Röhre selbst. Nach rund 2,5 Stunden sind wir zurück beim Auto - eine wunderschöne Wanderung durch atemberaubende Naturlandschaften.
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road

Weiter geht's über die Chain of Craters Road zum Meer. Unzählige herrliche Viepoints laden zum Stehenbleiben ein und "Erschweren" das Vorankommen. Aber die Ausblicke auf die Lavaströme von 1969 & 1974 faszinieren. Beim Holei Sea Arch (unten) haben mehrere Lavaströme die Straße zu einer Sackgasse gemacht - sozusagen "beendet".
Chain of Craters RoadVolcanoes NationalparkVolcanoes NationalparkVolcanoes NationalparkVolcanoes NationalparkVolcanoes NationalparkVolcanoes NationalparkVolcanoes Nationalpark
Steam Vents

Nach einem kurzen Rundgang bei den Steam Vents  ("dampfende Löcher") verlassen wir den Nationalpark um im Lava Rock Cafe im Volcano Village gut Abend zu essen. Zurück im Nationalpark ist es noch nicht dunkel genug und so genießen wir noch einen Kaffee mit herrlichem Ausblick in der Volcano House Lodge. Das Schauspiel das beim Einsetzen der Dämmerung losgeht ist unbeschreiblich...
Vulkan Nationalpark
Es warten zwar viele Leute auf dieses Ereignis, aber je dunkler es wird, desto schneller werden die Leute weniger. Das Warten hat sich echt ausgezahlt, doch beim Wegfahren zu später Stunde kam der "Nervenkitzel". Die Reifendruckkontrolle leuchtet plötzlich auf, weit und breit keine Tankstelle mehr in Betrieb, am Weg von Kona hierher war ewig keine "Zivilisation" zu sehen, also müssen wir in die andere Richtung und einen Mordsumweg gegen den Uhrzeigersinn um ganz Big Island herum. Bei der ersten Tankstelle am Weg funktioniert gleich mal die eigenwillige US-Luftdruckmaschine nicht, also wieder weiter. Bei Hilo dann endlich eine größere Tankstelle wo das Ding auch funktioniert, und es war tatsächlich wenig Luft drinnen, super - wenn das ein Schleichpatschen ist ... Also mit Vorsicht die Runde um Big Island vollenden... Gegen Mitternacht kommen wir ohne weitere Probleme wieder beim Hotel in Kona an.


14. Tag, Freitag 16. Mai 2014: Big Island, Tag am Meer
Meeresschildkröte
Nach dem wir lang ausgeschlafen haben, frühstücken wir bei Lava on the Rocks neben dem Hotel, nicht schlecht in Summe aber genauso teuer wie das Frühstücksbuffett im Hotel, nur kan man sich hier nicht selbst bedienen...
Den heutigen Tag verbringen wir an der hoteleigenen kleinen Badelagune. Das Wetter ist herrlich und so verbringen wir einen ruhigen Tag am Meer. In der Lagune tummeln sich auch 2 große Meeresschildkröten. Mit Mai Tai & Pina Colada versüßen wir uns zwischendurch den Nachmittag an der Hotelbar. Gegen Abend mit der Flut werden die Wellen so hoch, dass die ganze Lagune "überflutet" wird.
Big Island
Begleitet von einem schönen Sonnenuntergang genießen wir unser Abendessen im Hotel bei Don's Mai Tai Bar. Bei Live Musik & einem Cocktail genießen wir einfach den Moment, während im Restaurant daneben eine Hochzeit stattfindet. Auf der Terrasse unseres Zimmers lassen wir uns unseren "Honeymoon-Champagner schmecken, dazu der Blick auf das beruhigende Meer in dem sich der Vollmond spiegelt, traumhaft. Was für ein wunderschöner, chilliger Tag, fast kitschig. :-)


15. Tag, Samstag 17. Mai 2014: Big Island, Mauna Kea
Mauna Kea
Heute gönnen wir uns das 18,- $ Frühstücksbuffet im Hotel, ehe wir die Fahrt auf den Mauna Kea starten. Die Landschaft entlang der Saddle Road mutet direkt ein wenig "irisch" an, herrliches grün, überall Weideflächen. Am Mauna Kea Visitor Center auf 2.700 m legen wir eine Pause ein um uns bzgl. der Höhenluft zu aklimatisieren und uns wärmer anzuziehen, denn weiter geht es auf 4.205 m und dass vom Meeresspiegel weg in nicht einmal 3 Stunden...
Mauna Kea
Es gibt keinen anderen Platz auf der Erde wo dies so schnell und einfach für jeden möglich ist. Vom Visitor Center bis kurz vor den Observatorien ist die Straße nur eine rumpelige Dirt Road, mit unserem Jeep ist dies aber kein Problem, ab und zu sieht man sogar vereinzelte "Wahnsinnige" mit PKW's aber die Massen werden glücklicherweise durch die von den Mietwagenfirmen verbotene Fahrt auf Dirt Roads abgehalten, mir war das aber schon immer egal, dafür habe ich den Jeep und mit ein wenig Vorsicht und Köpfchen...
Mauna Kea
Mauna Kea
Nach einer kurzen Gewöhnungsphase macht die Rumpelpiste schon Spaß und weckt Erinnerungen an Alaska und den Südwesten der USA. Oben am "Gipfel" des absolut gesehen höchsten Berges der Welt (9.754 m vom Meeresboden) ist der Blick überwältigend!
Fast könnte man glauben wir sind auf einem fernen Planeten...
Mauna Kea
Wir sind einfach begeistert. Sowohl die Ostseite bei Hilo als auch die Westseite bei Kona sind in Wolken gehüllt.
Mauna Kea
Nach einer Weile macht sich dann doch die Höhenluft bemerkbar und so begeben wir uns wieder zur Visitor Station um unsere mitgebrachten Brote zu verspeisen und uns wieder "auszuziehen". Auf der Saddle Road bergab tauchen wir dann in die von oben gesehenen Wolken, aus denen es tw. auch kräftig regnet...
Unten angekommen fahren wir nordwärts Richtung Waimea und dann über den angeblich sehr schönen Highway 250 durch die Kohala Mountains, doch leider ist es nur grau in grau und regnet immer wieder...
Kohala Mountains
Kohala Mountains
Die schier unendlich scheinenden Weideflächen der riesigen Ranchen mit den unzähligen Rindviechern sind gewaltig. Gegen Ende des Highway 250, als wir wieder zur Küste kommen wird das Wetter auch wieder besser.
Big IslandKohala Hongwanji Missionsfriedhof
Beim Keokea Beach Park findet gerade irgendein großes Familienfest statt und daher bleiben wir bei dem schönen Strand nur kurz. Am Weg dorthin haben wir den Kohala Hongwanji Missionsfriedhof gesehen, hier machen wir einen kleinen "Erkundungsspaziergang" und landen an der schönen Steilküste.
Wir machen kurz Halt in Kapaau, bei der Statue von König Kamehameha der hier geboren sein soll. Am Ende der Straße bietet der Pololu Valley Lookout einen schönen Blick auf das gleichnamige Tal.
Entlang der wunderschönen Küste fahren wir wieder südwärts Richtung Kona. Beim Spencer Beach Park machen wir einen kleinen Strandspaziergang ehe wir ein Stück weiter im Süden den kontrastreichen Sonnenuntergang genießen, denn über den Bergen hinter uns hängen nach wie vor dunkle Regenwolken, aber durch die flache Sonne werden die Gräser unter den Wolken wunderschön angestrahlt. Zurück in Kona spazieren wir noch ein wenig über den Alii Drive und essen in Laverne's Sports Bar gut zu Abend.


16. Tag, Sonntag 18. Mai 2014: Big Island - Maui
Kona, Big Island
Heute geht's auf die letzte Insel unserer Reise, um 13 Uhr geht der Flieger nach Maui. Davor genießen wir noch das Frühstücksbuffet im Hotel, machen ein kleines Fotoshooting bei der Lagune und packen in Ruhe unser Gepäck.
Der Abflugbereich (Open Air) am Kona Airport ist einzigartig, und wie jede Insel begrüßt uns auch Maui mit Wolken und ein paar Regentropfen. Als Mietwagen haben wir wieder einen Jeep Wrangler, glücklicherweise mit Hard Top. Nicht ganz eine Stunde dauert die Fahrt vom Flughafen nach Lahaina. Unser letztes Hotel ist nochmal besser als die vorigen. Das Royal Lahaina Resort liegt an einem flachen hoteleigenen Traum-Sandstrand, und unser Cottage mit Terrasse liegt gleich in der 2. Reihe, nur wenige Schritte davon entfernt...
Banyan Tree
Am frühen Abend fahren wir noch ins benachbarte Lahaina, der ehemaligen Hauptstadt Hawaii's und der angeblich schönsten Stadt der Inseln. Wir flanieren ein wenig über die Front Street, setzen uns auf Forrest Gump's Bank, ehe wir ungläubig vor dem 1873 gepflanzten, mittlerweile größten Banyan Baum Hawaii's stehen. Mit Blick auf das Meer bei Sonnenuntergang sind wir zum Dinner im Hard Rock Cafe.
Lahaina


17. Tag, Montag 19. Mai 2014: Maui, the Road to Hana
Road to Hana
Heute kann man fast sagen der Weg ist das Ziel - wir fahren die Road to Hana - nach dem Haleakala Krater "das Highlight" auf Maui. Um 8 Uhr (eigentlich schon zu spät...) starten wir unseren Jeep (Hard Top sei Dank) "oben ohne" nach Osten. Der Hookipa Beach bei Paia soll ein Hotspot für Surfer sein, am Vormittag ist hier aber aufgrund der ruhigen See noch nichts los...
Road to Hana
Bald danach beginnt die Traumstraße durch den Regenwald mit ihren 56 einspurigen Brücken und 617 Kurven... Erster Besuch sind die Twin Falls, die liegen auf privaten Farmland, der Eintritt ist aber frei. Ca. 0,75 Milen geht man (tw. durch knöcheltiefes Wasser) durch die schöne Landschaft bis zu den Twin Falls. Badesachen wären gut gewesen denn die letzten 25 Meter geht's durch den ca. knietiefen Bach...
Road to Hana
Insgesamt ein netter kleiner Zwischenstop, am Ausgang gibt es noch einen Obststand der Farmer wo wir noch eine frisch aufgeschlagene Kokosnuss trinken - na ja, in einem Cocktail schmeckt die Kokosmilch besser. Wir nehmen uns für unterwegs noch einen herrlich leckeren frisch gepressten Zuckerrohrsmoothie mit und fahren weiter.
Maui
Beim Wailua Valley Wayside Park hat einen traumhaften Ausblick auf's Meer (links oben) und ins Wailua Valley zu 2 Wasserfällen. Die Ausblicke entlang der Straße sind einfach traumhaft, und jeder Aussichtspunkt ladet zum Stehenbleiben ein, die Parkplätze sind allerdings sehr begrenzt und durch die "späte" Stunde auch das eine oder andere mal voll, da wäre früher aufstehen kein Nachteil gewesen.
Road to Hana
Bei Milemarker 13 sieht man einen herrlichen, einsamen Strand, dieser soll unser Mittagsplätzchen werden, denn in unserem Reiseführer ist die versteckte Zufahrt beschrieben, diese ist nämlich erst bei MM 14 wo von links unten ein Weg mit Stoptafel einmündet. Da es hier aber sehr starke Strömungen geben soll genießen wir nur den Ausblick auf das Meer, beobachten die Schnorchler, die sich mühsam ihren Weg über die Steine am flachen Strand bahnen und essen unsere Sandwiches.
Road to Hana
Da bei den angeblich sehr schönen Waikani Falls leider weit und breit absolut keinerlei Parkmöglichkeit frei ist bleibt nichts anders über als weiterzufahren. Wir machen dann bei den auch netten Puaa Kaa Falls am gleichnamigen Wayside Park eine Pause.
Hana, Red Sand Beach
Um 14 Uhr kommen wir in Hana an, hier haben wir im Reiseführer vom traumhaften Red Sand Beach gelesen. Durch die genaue Wegbeschreibung im Reiseführer (...auf der Wiese bei der 2. meerseitigen Laterne den Trampelpfad durch die Büsche folgen...) finden wir den Traumstrand wo wir genüßlich relaxen und baden.
Hana, Red Sand Beach
Hana, Red Sand Beach
Wailua FallsWailua Falls

Die "eigentliche" Road to Hana endet in Hana, bis zu den Oheo Pools fährt aber jeder weiter. Zwischen Hana und den Oheo Pools kommt man auch noch bei den schönen Wailua Falls vorbei.
Oheo Pools
Als wir bei den Seven Pools des Oheo Rivers ankommen ist es bereits 16 Uhr. Der Ausblick im Vorbeifahren von der Brücke war herrlich, nur leider gab's keine Möglichkeit hier stehenzubleiben. Man muss ein kleines Stück weiter in den Haleakala Nationalpark, von dort spazieren wir gemütlich die Runde zu den Pools. Baden waren wir erst an einem Traumstrand also genießen wir nur die Natur bis wir nach 17 Uhr weiterfahren. Nach 17 Uhr sind auch keine 10 $ Eintritt mehr zu zahlen, aber die Karte ist 3 Tage gültig und somit brauchen wir für den Krater im anderen Teil des Nationalparks nicht mehr zahlen.
Oheo Seven Pools
Aufgrund des Sonnenstandes wär ein Besuch der Seven Pools am vormittag besser, aber man kann nicht alles haben... Die weitere Inselumrundung wird von den Mietwagenfirmen eigentlich verboten da diese Strasse nun großteils nicht mehr asphaltiert ist, aber wofür haben wir unseren Jeep...
Road to Hana
Da die Straße bei Trockenheit mit jedem PKW problemlos befahrbar ist, machen diese Runde doch einige und somit zieht sich hinter manch einem Schneckentempofahrer eine Kolonne die den Staub der Dirt Road schlucken darf... Die Ausblicke entlang der Dirt Road sind absolut konträr zum Regenwald von der Road to Hana auf der anderen Inselseite aber ebenfalls wunderschön, also die Insel komplett zu umrunden zahlt sich aus.
Road to Hana
Bei der St. Joseph's Church in Kaupo machen wir Pause und hoffen, dass die Schnecken dann weg sind... Bald nach Kaupo beginnt wieder die Zivilisation, man fährt zwar noch weiter durch schön langsam bewachsene alte Lavafelder, aber durch das Ranchland ist die Straße wieder brauchbar befestigt. Die Aussichten entlang dieses Teils der Straße sind auch sehr schön, und so fahren wir in den Sonnenuntergang Richtung Hotel, um 8 Uhr abends ist es bereits stockfinster. Zurück beim Hotel findet auf der Liegewiese beim Strand mal wieder eine Hochzeitsfeier statt, nett zum Zusehen, doch feiern können die Amis nicht, denn das Fest ist bereits weit vor Mitternacht zu Ende...


18. Tag, Dienstag 20. Mai 2014: Maui, Tag am Meer + Sonnenuntergang am Haleakala Krater
Nach dem erlebnisreichen Tag gestern gönnen wir uns heute eine kleine Auszeit. Nach dem Frühstück auf der Terrasse unseres Zimmers verbringen wir den Tag am Meer. An unserem hoteleigenen Traumstrand chillen und planschen wir im angenehm warmen Meer. Wie die Mönchsrobbe am Rand unseres Strandes lassen auch wir uns die Sonne am Bauch scheinen.
Um 3 Uhr nachmittags starten wir dann los, wir wollen den Sonnenuntergang am Haleakala Krater erleben. Der Sonnenaufgang soll zwar laut Mark Twain "das erhabenste Schauspiel ever sein" aber dafür schon um 2 Uhr morgens loszumüssen ist uns doch etwas zu heftig und der Sonnenuntergang soll ebenfalls traumhaft sein.
Haleakala Sonnenuntergang
Vom blauen Himmel und Sonnenschein in Lahaina tauchen wir bei der Auffahrt auf den Vulkan durch dichte Wolken und leichten Regen, doch der Blick oberhalb der Wolken ist atemberaubend. Unsere Nationalparkkarte von gestern ist zwar noch gültig, als wir aber kurz nach 17 Uhr beim Nationalparkeingang ankommen, ist dieser nicht mehr besetzt und somit der Eintritt eigentlich frei...
Haleakala Sonnenuntergang
Leider ist (wie angeblich sehr oft der Fall) der Krater des Haleakala mit Wolken gefüllt. Doch selbst das Bild ist wunderschön und dadurch können wir das Naturphänomen "Broken Spector" beobachten - einen kleinen fast vollständig umlaufenden Regenbogen, außerdem sieht man die Wolken richtiggehend über die Kraterkante "fließen".  Auf einer Tafel kann man sehen, was man gesehen hätten, wenn der Vulkankrater nicht mit Wolken gefüllt gewesen wäre...
Haleakala Sonnenuntergang
Nur am höchsten Berg West-Maui's und hier oben kommt das Silberschwert (rechts unten) vor, eine Pflanze die nach 5 - 20 Jahren einmal mit 100 - 500 Einzelblühten blüht, doch leider waren aktuell alle bereits abgestorben.
Den Sonnenuntergang genießen wir am höchsten und meines Erachtens auch schönsten Aussichtspunkt, dem Puu Ulaula Overlook. Bestens versorgt mit leckerem Sushi und Dr. Pepper genießen wir (gemeinsam mit unzähligen Anderen) das wunderschöne Schauspiel.
Haleakala Sonnenuntergang
Haleakala Sonnenuntergang
Was für ein herrliches Schauspiel! Der Sonnenaufgang kann nicht viel schöner sein, vorallem wenn man die dafür nötige frühe Morgenstunde miteinrechnet. Je mehr die Sonne verschwindet, desto mehr lösen sich die Wolken auf und man hat freie Sicht auf West Maui.  Nach Einbruch der Dunkelheit machen wir uns im Konvoi mit unzähligen anderen auf den Weg hinunter. Am Weg retour nach Lahaina nutzen wir gleich noch die Zeit um bei Walmart in Kahului ein wenig zu shoppen.


19. Tag, Mittwoch 21. Mai 2014: Maui, Tag am Meer + Luau
Heute probieren wir mal das Frühstücksbuffet im Hotel - 23,- $ + Tax sind nicht gerade wenig, aber schlecht ist es auch nicht ...
Den heutigen Tag verbringen wir faul am Meer und das am liebsten in einer Doppelliege mit Schirm, dafür wären im Hotel 40,- $ pro Tag zu berappen, aber nachdem wir mit dem "Hotelboy" ein wenig hin und her geredet haben und da wir die Liege nur bis ca. 15 Uhr haben wollen zahlen wir dann "nur" 20,- $ ... Als Honeymooner bekommen wir vom Hotel einen Gutschein für ein Gratisfoto vom Hotelfotograf, was wir für heute Nachmittag vereinbart haben. Na ja, das übliche Posen am Strand, natürlich nehmen wir nicht nur das Gratisbild sondern kaufen noch ein paar (à 25,- $) dazu...
Zu einem Hawaii Urlaub gehört auch unbedingt ein traditioneller Hawaiiabend - ein Luau. Wir haben unseren Royal Lahaina Luau bereits von zuhause über FTI um 86,- € p.P. mitgebucht - vorort hätten wir 77,- $ bezahlt ...
Royal Lahaina ResortRoyal Lahaina Resort
Um 18 Uhr wird das im "traditionellen" Erdofen gegarte Schwein "präsentiert". Beim darauffolgenden Buffet gibt es traditionelle Hawaiianische wie auch amerikanische Köstlichkeiten. Alle Speisen und Getränke (auch Bier, Wein & Cocktails - alles aber im Plastikbecher...) sind inklusiv. Perfekt getimt geht nach dem Essen die Sonne unter und der Showabend beginnt.
Die Show ist absolut sehenswert, eigentlich nicht us-typisch kitschig, es wird nicht nur traditionell hawaiianisch Hula getanzt sondern es ist ein echter Polynesienabend mit Feuershow, Traditionellem aus Samoa, Tahiti u.v.m.
Royal Lahaina LuauRoyal Lahaina Luau
Als die Show um 20.30 aus ist, springen typisch amerikanisch alle auf und ratz-fatz ist alles leer, abegeräumt und aus - kein gemütliches ausklingen lassen bei dem einen oder anderen Cocktail, aber na ja... Es war ein wunderschöner Abend.


20. Tag, Donnerstag 22. Mai 2014: Maui, Tag am Meer
Royal Lahaina Resort
Heute frühstücken wir wieder gemütlich am Zimmer, mieten uns um 40,-$ eine Strandcabana und verbringen den Tag faul am Meer, nutzen die Poolbar Happy Hour und essen am Abend im Hotelrestaurant ein saftiges Steak. Wir haben einen schönen Platz auf der Restaurantterrasse mit Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang, dazu spielt chillige Livemusik und es gibt sogar eine kleine Hulashow. Ein herrlicher, gemütlicher letzter Abend auf Maui.
Royal Lahaina Resort


21. Tag, Freitag 23. Mai 2014: Maui, Abreise
Hawaii
Der letzte Tag im Paradies... Heute Abend finden gleich 2 Hochzeiten hier am Hotelstrand statt, und wir stellen uns für ein Foto auch gleich noch unter den Baldachin...
Da unser Flieger erst heute Abend retour geht, haben wir das Mietauto (relativ teuer) um ein paar Stunden verlängert und nutzen hier im Hotel die Möglichkeit nach dem Tag am Meer ein Zimmer für eine halbe Stunde zum Duschen und Umziehen zu benutzen. So verbringen wir noch einen schönen Tag am Meer, ehe wir am späten Nachmittag zum Flughafen nach Kahului fahren.
Just Mauid
Unser Rückflug geht mit United von Maui nach Los Angeles und weiter nach Washington und von dort mit Austrian nach Wien. Doch beim Einchecken wird der Abschied nochmal spannend. Unser Gepäck wird problemlos nach Wien durchgecheckt nur wir können für den Flug von Washington nach Wien keine Boarding Pässe bekommen. Die United Mitarbeiter sind zwar bemüht, geben uns für den Flug nach LA Plätze ganz vorne beim bequemen Notausstieg, damit wir in LA schnell rauskönnen um dort vielleicht irgendwo für den Wienflug einchecken zu können aber in LA ist es das gleiche wie in Maui, Systemerror wenn United versucht uns einzuchecken. Nach mehreren langen Telefonaten mit der Austrian von Maui und LA aus fliegen wir leicht beunruhigt nach Washington, denn Austrian meint United muss uns einchecken und United kann es nicht und meint die Austrian muss es... Und auf den "kleinen" Flughafen in Washington haben wir nur knapp eineinhalb Stunden Transferzeit. Als wir dann gehetzt am Abfluggate in Washington ankommen, können wir dort problemlos einchecken und gleich boarden, wenn uns das irgendwer von den vielen Befragten Personen sagen hätte können, wäre der Rückflug auch entspannter abgelaufen...

22. Tag, Samstag 24. Mai 2014: im Flieger

23. Tag, Sonntag 25. Mai 2014: Ankunft in Wien

Am Sonntagmorgen kommen wir dann nach 24 Stunden Rückreise (+12 Stunden Zeitunterschied) wieder gut daheim an und können uns nun ewig an unsere traumhafte Hochzeitsreise erinnern. Abgesehen von dem kleinen Rückflugproblem waren es drei traumhafte, wunderschöne Wochen im Paradies.

Fazit:
New York ist wunderschön und überaschend grün, wir kommen sicher wieder.
Hawaii ist traumhaft, Oahu mit Honolulu und Waikiki ist schön und sehr "lebendig", Kauai's Natur & Landschaft ist atemberaubend, die Vulkane auf Big Island sind faszinierend und Maui ist ideal zum Relaxen, Baden und hat auch genug an herrlicher Natur zu bieten, wenn man nicht die Zeit und Lust hat alle traumhaften Inseln Hawaii's zu besuchen ist Maui die beste Wahl.

Zurück zum
1. Teil Hawaii
oder zurück zum
1. Honeymoon-Teil in New York