Es gibt eine Vielzahl von Wanderungen auf's Kieneck. Unsere erste Tour führte uns von Kaumberg über die Araburg zur Enzianhütte am Kieneck und nach einer ordentlichen Stärkung wieder den gleichen Weg retour. Der Weg ist ein schöner, teilweise aber recht steiler und daher anstrengender Pfad, die Aussichten vom Weg und vorallem vom Kieneck sind aber wunderschön, deshalb werden wir sicher wieder auf's Kieneck wandern, das nächste Mal aber wollen wir den Anstieg vom Süden her gehen. Von der Nähe von Muggendorf führen mehrere Wege auf's 1.107m hohe Kieneck, so zum Beispiel der Enziansteig, der Viehgraben, der Mareschsteig, der Matrassteig... Eine Wanderung auf's Kieneck kann man auch gut als Zweitageswanderung in Angriff nehmen, da man auf d'Enzianhittn auch übernachten kann.
Unsere Tour von Kaumberg über die Araburg zum Kieneck und zurück waren ca. 17,8km, ca. 976 Höhenmeter, 8:30 h unterwegs.Reiseberichte, Reisetipps, Reisefotografie, Wander- & Ausflugstipps, Kayaktouren uvm
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Auf meiner Website findet Ihr Reiseberichte & Reisetipps von meinen Reisen (u.a. nach Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kroatien, Kuba, Luxemburg, Norwegen, Rhodos, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und den USA - Alaska, Hawaii, New York + der Südwesten) unzählige Reise-Geheim-Tipps, viele Ausflugs- & Wandertipps in Österreich und alles mit herrlichen Fotos bebildert. Werft einen Blick drauf! Ihr werdet staunen.
Sonntag, 10. Mai 2015
Donnerstag, 7. Mai 2015
Wanderungen beim Michelberg, Waschberg und Rohrwald
Für kurze Touren im Grünen nahe der Heimat bieten sich verschiedenste Wanderungen am und um Michelberg und Waschberg an. Spontan sind wir hier immer wieder mal am Nachmittag für eine kürzere oder längere Tour unterwegs, auch wenn das Wetter mal nicht so passt. Der Ausblick vom Waschberg ist herrlich, der Blick reicht von Wien bis Krems. Als Ausgangspunkt für den Waschberg kann Leitzersdorf, Kleinwilfersdorf, Wollmannsberg oder auch nur der Parkplatz am Michelberg dienen. Der Ausblick vom Waschberg ist großteils ähnlich wie vom "dahinterliegenden" Michelberg, Stockerau, Spillern usw. sieht man nur vom Waschberg. Vom Michelberg reicht der Blick bei schöner, klarer Fernsicht im Süden von Wien über das Tullnerfeld zum Schneeberg und Ötscher im Westen bis zum Manhartsberg und der Grenze zum Waldviertel, im Norden begrenzen die Leiser Berge die Sicht und im Osten erkennt man die Berge in Tschechien und der Slowakei sowie den Steinbruch bei Hainburg...
Der Michelberg selbst hat auf uns schon immer eine gewisse Faszination, die Kapelle und die Ausgrabungen bei der Kirche sind interessant und auch der Ausblick ist wunderschön. Für einen kurzen Ausblick kann man bis zum Gasthaus beim Michelberg fahren dort z.B. einkehren und die wenigen Meter hinauf gehen, oder man spaziert z. B. von Haselbach oder Niederhollabrunn hinauf. Vom Michelberg auf den Waschberg ist es auch nur ein "Katzensprung" wodurch man dies auch gut verbinden kann...
Eine herrliche größere Runde führt vom Goldenen Bründl (bei Oberrohrbach) über den Michelberg im großen Bogen durch den Rohrwald zu den Schwedenhöhlen und zurück zum Bründl wo man im gleichnamigen Gasthaus ausgezeichnet essen kann. Gerne sind wir hier in der Gegend immer wieder mal für die eine oder andere kurze oder längere Wanderung unterwegs, somit kommen zu der Karte unten auch immer wieder neue Routen hinzu.
Natürlich ist der Michelberg auch im Wnter Ziel einer kurzen Wanderung...Grüne Tour: ca. 8,5 km, ca. 165 Hm, 2:00 h unterwegs
Blaue Tour: ca. 7,0 km, ca. 155 Hm, 2:15 h unterwegs
Rote Tour: ca. 5,5 km, ca. 190 Hm, 1:30 h unterwegs
Gelbe Tour: ca. 6,8 km, ca. 238 Hm, 2:15 h unterwegs
Violette Tour: ca. 12,2 km, ca. 249 Hm, 3:10 h unterwegs
Mittwoch, 6. Mai 2015
Wanderungen im Kreuttal, bei Enzersfeld, Stetten, Kleinrötz und Umgebung
Die schönsten Weinberge in der näheren heimatlichen Umgebung sind in der Gegend rund um Stetten und Hagenbrunn. Eine kleine Wanderung in dieser schönen Landschaft lässt sich somit wunderbar mit dem Besuch bei einem der vielen sehr guten Heurigen verbinden...
Gerne sind wir dort immer wieder mal für die eine oder andere kurze oder längere Wanderung unterwegs, daher kommen zu der Karte unten auch immer wieder einmal neue Routen hinzu.
Die rote Tour führt von Kleinrötz den "Berg" hinauf durch viel Wald, oben angekommen kann man den Blick über Manhartsbrunn in die Ebene des Weinviertels nach Wien genießen, ehe es weiter durch den Wald nach Mollmannsdorf und von dort über Feldwege wieder zurück nach Kleinrötz geht.Gerne sind wir dort immer wieder mal für die eine oder andere kurze oder längere Wanderung unterwegs, daher kommen zu der Karte unten auch immer wieder einmal neue Routen hinzu.
ca. 9 km, ca. 260 Höhenmeter, ca. 3 Stunden
Die Weinbergwanderung bei Stetten (blaue Tour) führt vom Friedhofsparkplatz entlang der Weingärten über tw. asphaltierte Feldwege nach Seebarn, durch den ort und kurz durch den Wald geht es über Feldwege retour nach Stetten.
ca. 6 km, ca. 140 Höhenmeter, ca. 1 Stunde 45 Minuten
Die Kreuttalwanderung (grüne Tour) um bzw. auf den Glockenberg ist eine schöne lange Tour im Wald. Bei Unterolberndorf kommt man zu einem Aussichtsturm von dem man einen wunderschönen Weitblick hat.ca. 13,5 km, ca. 340 Höhenmeter, ca. 4 Stunden
Die Wanderung bei Enzersfeld (orange Tour) führt vom Ort aus zur Maria Lourdes Kapelle weiter durch den Wald bis man am Waldrand einen schönen Blick nach Kleinrötz bzw. Richtung Ernstbrunn hat, ehe es wieder im Wald bergauf geht. Nach einer Weile kommt man wieder in den Enzersfelder Weingärten an und kann durch die Kellergassen wandernd bei einem der Heurigen am Weg einkehren und wieder nach Enzersfeld gehen.
ca. 7 km, ca. 170 Höhenmeter, ca. 2 Stunden
Rote Tour: Wanderung bei Kleinrötz, Mollmannsdorf und Manhartsbrunn.
ca. 9 km, ca. 260 Höhenmeter, ca. 3 Stunden
Blaue Tour: Kleine Wanderung in den Weinbergen bei Stetten und Seebarn
ca. 6 km, ca. 140 Höhenmeter, ca. 1 Stunde 45 Minuten
Grüne Tour: Wanderung um & auf den Glockenberg bei Würnitz, Unterolberndorf und Schleinbach
ca. 13,5 km, ca. 340 Höhenmeter, ca. 4 Stunden
Orange Tour: Wanderung bei Enzersfeld
ca. 7 km, ca. 170 Höhenmeter, ca. 2 Stunden
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Standort:
Stetten, Österreich
Sonntag, 26. April 2015
Myrafälle, Hausstein und Steinwandklamm
Die Myra Wasserfälle in Kombination mit der Steinwandklamm sind ein gemütlicher Tagesausflug eine knappe Autostunde südlich von Wien. Von Mai bis Oktober sind an Feiertagen und Wochenenden (Fr - So) die Myrafälle bis 23 Uhr beleuchtet. Beim Eingang am Fuß der Fälle in Muggendorf sind 2,50 Euro für Erwachsene (Kinder von 6-14 Jahren 1,00 €) zu zahlen, welche der Erhaltung der 26 Brücken und 8 Treppen dienen. Wer "oben" beim Karnerwirt parkt und nach unten geht muss zwar nichts zahlen, und kann unten auch nicht raus, aber 2,50 € die zur Erhaltung dienen, sollten es einem schon wert sein!
Für die gemütliche Wanderung entlang der Myrafälle und hinauf zum Hausstein (von dem man bei Schönwetter eine herrliche Aussicht Richtung Schneeberg hat) benötigt man rund eine Stunde. Am Weg zum Hausstein liegt eine große Wiese und ein paar Bänke laden zu einer längeren Rast (vorallem mit Kindern) ein. In der steilen Felswand am Hausstein kann man auch immer wieder Kletterer beobachten.
Für einen Tagesausflug bietet es sich an beim Karnerwirt weiter ca. 1 Stunde bis zum Fuße der Steinwandklamm zu gehen (auch mit dem Auto erreichbar) und diese von unten nach oben zu begehen, hierfür ist ca. eine gemütliche Stunde nötig. Im letzten Drittel teilt sich der Weg durch die Klamm zum "Türkenloch" in den "normalen" einfachen Weg und in den anspruchsvolleren Rudolf Decker Steig. Beim Rudolf Decker Steig gibt es auch nochmals 2 Varianten, eine über die "Wildschützenhöhle" bei dem man über eine lange, fast senkrechte Leite muss und eine "normale" bei der man über eine nicht ganz so lange, steile Leiter muss... Der Eintritt in die Steinwandklamm beträgt 3,50 Euro welche zur Erhaltung der Wege und Leitern verwendet wird, es gibt auch ein Kombiticket Myrafälle und Steinwandklamm um 5 Euro (Kinder 1,60 Euro). Festes Schuhwerk ist in einer Klamm selbstverständlich, im Türkenloch kann eine Taschenlampe oder Stirnlampe nicht schaden da es teilweise sehr eng (aufpassen mit dem Rucksack auf der Treppe), rutschig und dunkel ist. Wer Angst vor der Dunkelheit im Türkenloch hat, oder zu "Unbeweglich" für das "Bezwingen" der Treppe (auf allen Vieren) im Türkenloch, der kann auch eine größere Runde Richtung Almesbrunnberg gehen.
Jeweils am Beginn und Ende der Steinwandklamm, als auch der Myrafälle laden Gasthäuser zur Rast ein.
Ein idealer Tagesausflug, die Wege entlang der Myra-Fälle sind in bestem Zustand und auch die Steinwandklamm lockt u.a. mit herrlich-kristallklaren Wasser. Auf jeden Fall einen Ausflug wert!
Die unten aufgezeichnete Tour waren ca. 12,2km, 554 hm, 5:45 h unterwegs
Die unten aufgezeichnete Tour waren ca. 12,2km, 554 hm, 5:45 h unterwegs
Freitag, 24. April 2015
Südfrankreich 2013 - Savoir vivre - Woche 1
Savoir vivre - verstehen zu leben ...
Da wir von unserer Nordfrankreichreise 2011 begeistert waren, stand fest, dass wir bald wieder kommen werden. Diesmal allerdings soll es in den Süden gehen. Mit unserem im Frühjahr gekauften VW California wollen wir gemütlich in 3 Wochen die Côte d'Azur, Provence und Camargue erkunden.
1. Tag, Sa. 31.08.2013: Anreise & Garda
Um 3 Uhr 30 in der Früh starten wir los Richtung Süden. Weit kommen wir aber vorerst nicht. In Wien-Strebersdorf drehen wir um und holen meinen vergessenen Kopfpolster... In den Sonnenaufgang hinein fahren wir dann südwärts. In Pörtschach am Wörthersee legen wir eine längere "Mittags"-Rast ein. Nachdem wir einen öffentlichen Seezugang gefunden haben (nicht so leicht), verspeisen wir gemütlich unsere Mittagsbrote, ehe es weiter nach Italien geht. Am Spätnachmittag kommen wir bei unserem Tagesziel an, beim Campingplatz La Rocca am Gardasee. Leider ist die ACSI Rabattkarte erst ab 9.9. gültig und somit kostet die Nacht am Platz 34,90 €. Der Campingplatz ist aber top, wunderschön am See gelegen zwischen Garda und Bardolino. Wir nutzen die letzten heißen Sonnenstrahlen des Tages für eine herrlich erfrischende Abkühlung im Gardasee ehe wir mit den Rädern nach Garda fahren.
In der, dem See namensgebenden, kleinen Stadt genießen wir unser leckeres Abendessen direkt an der Promenade mit traumhaftem Blick auf den Sonnenuntergang am See. Nach einem Abendspaziergang durch die schönen, schmalen Gässchen der Altstadt radeln wir zurück und fallen hundemüde in unseren Camper.
Strecke 844km2. Tag, So. 01.09.2013: Bardolino & Menton
Nachdem wir gemütlich ausgeschlafen haben, radeln wir nach Bardolino, spazieren durch die schöne Stadt und genießen ein herrliches Frühstück am See, ehe es um 12 Uhr weiter Richtung Südwesten geht. Nach einem kleinen Umweg, den wir dem Navi verdanken das uns bei Piecenca Süd von der Autobahn ab querfeldein ans Meer lotsen wollte, "quälen" wir uns in der Hitze ohne Klimaanlage Richtung Frankreich. Selbst als wir kurz vor 18 Uhr die französische Grenze erreichen, hat es noch 27 Grad. Die Autobahn von Genua nach Frankreich bietet allerdings traumhafte Ausblicke die für die Hitze "entschädigen". Es wechseln sich ständig Brücken, von denen man wunderschöne Aussichten auf das azurblaue Meer und herrliche kleine Dörfer hat, mit Tunnel ab.
Campingplätze zwischen Nizza und der Grenze zu Italien sind sehr dünn gesät. Im Internet habe ich in Menton den Platz "Camping Municipal Saint Michel" gefunden. Als wir um 18 Uhr 30 ankommen ist die Rezeption schon geschlossen aber die Einfahrt ist offen und so suchen wir uns selbständig ein nettes Plätzchen unter den Bäumen. Der nur für Zelte und kleinste Camper über sehr schmale und steile Straßen erreichbare Campingplatz lockt mit einer herrlichen Aussicht über Menton und die Côte d'Azur, der Rest wie z. B. die Sanitäranlagen kann man allerdings nur als katastrophal bezeichnen, und dafür ist der Preis von 23,15 € auch stolz, aber mangels Konkurrenz... Wir genießen unsere in Italien gekauften Antipasti mit gutem Wein zum Abendessen am Platz vor unserem Camper und ärgern uns angesichts unseres herrlichen Urlaubsbeginn nur ein wenig über den Lärm der italienischen & französischen jugendlichen Nachbarn mitsamt deren grellen Zeltscheinwerfer ehe wir ins Bett fallen.
Strecke: 494 km3. Tag, Mo. 02.09.2013: Monaco
Nach einem guten Frühstück zahlen wir unsere Standplatzgebühr und fahren entlang der traumhaften Côte d'Azur nach Monaco. Die Suche nach einem Parkplatz bzw. einer Parkgarage gestaltet sich ein wenig mühsam. Letztenendes finden wir nach längerer Suche beim Stadium Lois II. die einzige Parkgarage Monacos für KFZ über 2,60m. 14,70 € für 5 Stunden ist dafür dann eigentlich recht günstig. Wir schnallen unsere Räder runter und beginnen Monaco mit dem Fahrrad zu besichtigen. Der Anteil radfahrender Verkehrsteilnehmer ist äußerst gering und so "besteigen" wir den Felsen, auf dem sich der Palast der Grimaldis und die "Altstadt" Monacos befindet zu Fuß. Als wir den Palast kurz vor 12 Uhr erreichen fährt gerade Albert - der MC von Monaco :-) - an uns vorbei in den Palast, sozusagen zum Mittagessen :-)
Nach einem Spaziergang durch die "Altstadt" von Monaco besuchen wir die Kathedrale (u. a. mit dem Grab von Grace Kelly) und relaxen in den herrlichen Gärten von St. Martin beim Ozeanographischen Museum. Mit dem Rad fahren wir hinüber nach Monte Carlo, hinauf zum Casino, von wo man einen traumhaften Blick auf Monaco und die unzähligen Megayachten hat.
Von Monaco führen 3 "Traumstraßen" nach Nizza. Die Petite Corniche führt an der Küste entlang, die Moyenne Corniche mitten am Felshang und ganz oben am Berg die Grande Corniche. Wir fahren zuerst auf der Moyenne Corniche, hier befindet sich das traumhafte Burgdorf Èze und hier soll es einen Campingplatz geben von dem ich einerseits im Internet gelesen habe, dass es ihn gibt und auch, dass er geschlossen hat... Gefunden haben wir ihn nicht, aber genossen haben wir atemberaubende Ausblicke von der Moyenne Corniche, vom Aussichtspunkt Saint Michel und auch von ganz oben, von der Grande Corniche.
Bei Villefranche sur Mer "stürzen" wir uns hinab in das küstennahe Verkehrschaos. Campingplatz ist in Nizza "im Vorbeifahren" nicht zu sehen und so stauen wir uns mühsam aber mit schönem Ausblick über die Promenade des Anglais durch Nizza bis wir in Cagnes sur Mer unseren Campingplatz Le Val Fleuri erreichen. Familiärer, netter und schöner Campingplatz, mit der ACSI Karte um 16 €. Da der Campingplatz etwas abgelegen von der Stadt liegt, ist das einzige Restaurant im gleich daneben gelegenen "nobleren" Green Park Campingplatz. Nach einer erfrischenden Runde im Pool von La Fleuri speisen wir im Green Park eine leckere Pizza mit einem guten Glas Wein als Abschluss eines schönen Tages an der Côte d'Azur.
Strecke: 82 km4. Tag, Di. 03.09.2013: Nizza
Um dem Parkplatzproblem in Nizza zu entgehen, fahren wir mit dem Fahrrad in die Stadt. Ca. 16 km sind es - one way. Vom Campingplatz geht es auf der Straße ca. 2 km immer leicht bergab bis zum Meer und dann bis Nizza auf dem Radweg über die Promenade des Anglais mit den unzähligen Belle_Époque Gebäuden entlang bis in die Altstadt von Nizza, entspannend und wunderschön zugleich. Wir bummeln ausgiebig durch die engen, schönen Altstadtgassen und über den Markt, ehe wir uns in eines der unzähligen Restaurants am Markt zum Essen niederlassen. Nach dem leckeren Mittagessen machen wir zuerst eine Runde unten um den Schlossberg, hier beim Friedensdenkmal hat man einen herrlichen Meerblick, ehe es bequem mit dem Aufzug auf den Schlossberg geht - gratis noch dazu, sicher nur weil schon Nachsaison ist...
Vom Schlossberg, mit seinem wunderschönen Park, hat man an allen Seiten einen traumhaften Ausblick auf Nizza und die Côte d'Azur. Zur Erfrischung (wir haben in weiser Voraussicht die Badesachen im Rucksack mitgenommen) relaxen wir noch 2 Stunden am Strand und kühlen uns im herrlichen Meer ab. Der große runde Schotterstrand ist ohne Badeschuhe sehr schwer zu begehen. Gut, dass das Meer gleich relativ steil abfällt und man daher gleich wegschwimmen kann. Am Rückweg kaufen wir in Cagnes noch ein paar Leckereien für's Abendessen ein und genießen diese dann mit einer guten Flasche Rosè am Campingplatz.
Fahrradstrecke: ca. 33 km5. Tag, Mi. 04.09.2013: Saint Paul de Vence & Antibes
Gestern Abend haben wir uns eine Weile mit unserem englischen Stellplatznachbarn unterhalten und der hat uns empfohlen, unbedingt Saint Paul de Vence zu besuchen. Bei der Parkplatzsuche zeigt sich, dass der Ort in der Hochsaison sicher leicht überlaufen ist. Es gibt zwar mehrere gebührenpflichtige Parkplätze, diese sind jedoch nur für PKW, für Camper bleibt nur der etwas abseits gelegene Busparkplatz. Aus der Ferne wirkt das Bergdorf mit seiner Stadtmauer nicht so spektakulär, doch der 1. Eindruck täuscht. St. Paul ist ein idyllisches, uraltes Bergdorf mit wunderschönen engen, tw. sehr "grünen", verwinkelten Gassen. Gleichzeitig ist der Ort eine "Künstlerkolonie", Galerie neben Atelier neben Shop, neben Galerie..., moderne Kunst wie auch "klassische". Der kleine Umweg hierher hat sich echt gelohnt, ein Highlight.
Nachdem wir beim gestrigen kurzen Sprung ins Meer das dringende Bedürfnis verspüren dies "sofort" ausgiebiger zu tun, geht es nur ein kleines Stück weiter nach Antibes. Hier mit Blick auf Nizza befinden sich wunderschöne Strände und ein Campingplatz neben dem Anderen. In unserem ACSI Campingführer haben wir uns den Campingplatz "Le Rossignol" ausgesucht und nach längerem Suchen haben wir ihn dann auch gefunden... Nach einem kurzen Besuch in einem der riesigen Supermärkte verbringen wir den Nachmittag am Campingplatz, gemütlich zu Mittag snacken, Wäsche waschen und am Pool chillen ehe wir am Abend mit dem Rad die ca. 2,5 km in die Stadt fahren. Verkehrsmäßig ist Antibes gemeinsam mit dem angrenzenden Juan les Pins ziemlich verstopft und Parkplätze für Camper sind auch Mangelware, aber glücklicherweise ist das Rad hier wiedereinmal von Vorteil.
Die auf den ersten Blick unscheinbar aussehende Altstadt entpuppt sich aber als wunderschön. Schöne alte Gassen, herrliche Plätze (wo wir gut speisen) und eine sehenswerte, alte Markthalle mit vielen Lokalen, welche wir, durch den anfänglichen Spaziergang außen am Meer entlang der Stadtmauer, erst spät entdecken.
Autostrecke: 50 kmFahrradstrecke: ca. 11 km
6. Tag, Do. 05.09.2013
Nach einem ruhigen, gemütlichen Frühstück ist heute ein Badetag angesagt. Vom Campingplatz geht es ca. 1,5 km leicht bergab zum Meer. Gestern haben wir gesehen, dass es in der Stadt einige kleinere und größere Sandstrände gibt, da diese aber auch am Abend noch verhältnismäßig voll waren, bleiben wir hier außerhalb am Schotterstrand. Hier sind wir am Anfang noch fast alleine, am nachmittag füllt es sich ein wenig, aber die Nächsten liegen immer noch ein paar Meter entfernt... Obwohl explizit verboten, parken hier an der Strandstraße einige Camper um zu Baden. Das Meer ist herrlich angenehm und erfrischend. Der Schotter ist um vieles feiner und flacher und daher angenehmer als der in Nizza. Am Abend kochen wir uns frische Ravioli mit Ratatouille und lassen den angenehmen Tag ruhig ausklingen.
Fahrradstrecke: ca. 3 km7. Tag, Fr. 06.09.2013: Cannes & Grasse
Heute geht es weg von der Côte d' Azur, ab ins Hinterland zur Schlucht des Verdon, doch vorher besuchen wir noch Cannes. Durch die Anreise von Osten fahren wir gleich einmal die ganze Croisette (Prachtmeile am Strand) ab. Bei der Touristinfo (beim Palais der Filmfestspiele) schickt man uns zum Parken auf den Busparkplatz beim Hafen. Dieser liegt zwar zentral doch steht ein Schild, dass dieser eigentlich für Camper verboten ist. Was soll's, viele Busse stehen nicht und Alternative gibt es auch nicht wirklich... Parkgebühr pro Stunde 8,30 € steht angeschrieben, beim Bezahlen nach 2,5 Stunden werden aber nur 8,- € von der Kreditkarte abgebucht... In der Nachsaison ist vermutlich alles ein wenig lockerer und billiger sowieso.
Als erstes gehen wir gleich beim Hafen die Altstadt hinauf zur Festung und zur Kirche "Notre-Dame d'Espérance". Die Festung ist ein Museum wofür uns zum Besichtigen die Muse fehlt. Die Kirche war Innen nett aber nicht spektakulär, im Gegensatz zur Aussicht die man von dem Platz bei der Festung und der Kirche hat, der ist wunderschön und Lohn für den Weg.
Wieder unten spazieren wir durch die Markthalle und die Einkaufsstraße der Fußgängerzone in den Straßen hinter der Croisette und an dieser entlang wieder retour - nett zum Bummeln, aber Nizza gefiel uns besser. Die Markthalle wo u.a. die Fischer ihren morgendlichen Fang verkaufen und auch sonst alles von den Bauern verkauft wird, ist allerdings einen Besuch wert.
Am Weg nach Castellane (dem Tor zur Schlucht des Verdon) kommen wir auch an der Grasse, der Hauptstadt des Parfums vorbei. Grasse liegt wunderschön am Berg. Bei der Touristinfo ("ganz oben") erfahren wir, dass für Camper nur beim Bahnhof ("ganz unten") die Möglichkeit zu Parken besteht, von dort kann man mit dem "Funix"-Bus um 1,50 € in die Altstadt hochfahren. Gesagt, getan, oben angekommen gönnen wir uns einen leckeren Salat, welcher in der Parfumhauptstadt mit Essig & Öl mittels "Sprayflasche" nur parfümiert wird... Danach spazieren wir in Ruhe durch die schönen, engen Altstadtgassen und genießen den Ausblick in die Ebene.
Über die Route Napoleon, über die Napoleon einst bei seiner Rückkehr von Elba nach Paris zog, fahren wir weiter nach Castellane. Langsam "schrauben" wir uns ins Gebirge hoch. Traumhafte Ausblicke entlang der ganzen Strecke. In Castellane und Umgebung gibt es eine Vielzahl an Campingplätzen, wir nehmen den Campingplatz "Le Provencal", wo wir mit der ACSI Karte nur 12,- € für die Nacht bezahlen. Ein netter, kleiner Platz, ein wenig abseits, mit Blick auf die Kirche "Notre Dame du Roc", welche wir morgen "erklimmen" möchten. Den Abend verbringen wir gemütlich am Platz, bei Antipasti, Baguette und einem Glas Rosè.
Strecke: 113 km
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