| Wie erhofft haben wir am Morgen klares
Wetter & der Morro Rock strahlt in der Morgensonne. Nun kommt
der schönste Teil des Highway Number One - die Big Sour Coast (zwischen
San Simeon und Carmel), kurz nach San Simeon, bei einem Vista Point,
klettern wir die Klippen runter zum Meer um ein paar herrliche Fotos
zu schiessen. Das Hearst Castle lassen wir bewusst aus, da wir von einigen Freunden wissen dass es für Europäer nicht wirklich interessant ist, da man lediglich den Größenwahn eines Zeitungszaren sieht, der in seinem Schloss das antike Rom mit griechischen, byzantinischen und diversen anderen Epochen vermischte... |
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| Weiter Richtung
Norden - Bergauf-Bergab-links-rechts - das Bikerherz tut weh - wie herrlich wäre es jetzt auf einer der unzähligen Harleys zu sitzen die uns laufend entgegenkommen... Immer wieder tauchen die Berge in die Wolken ein die vom Pazifik kommen - faszinierend. --> Reisetipp <-- |
| Bevor wir im Hotel einchecken,
fahren wir noch zum Pier 39 um für den nächsten Tag Tickets für
Alcatraz zu kaufen - $9,25 ist erschwinglich. Am Pier tummeln sich auch dutzende Seelöwen - Entschädigung für Point Lobos. |
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| Am Weg zum Hotel nehmen wir einen kleinen Umweg über die berühmte Lombard Street. Einmal eine der kurvigsten Strassen der Welt abzufahren gehört zu einem Frisco-Trip dazu. |
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Da in Frisco parken ein Problem bzw. teuer ist,
lassen wir das Auto in der Hotelgarage und benutzen das gute öffentliche
Verkehrsnetz.
Wir kaufen um $6 einen Muni All Day Pass (Tageskarte für Bus, Strassenbahn & Cable Car) und machen uns mit dem Cable Car auf zum Pier 39, um mit der 1. Fähre um 9.30 Uhr nach Alcatraz zu schipern. |
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Der Nebel ist weniger als gestern und man kann
The Rock schon vom Festland gut sehen - die Golden Gate Bridge
bleibt allerdings den ganzen Tag in Nebel gehüllt. Abgesehen von
den Eindrücken die Alcatraz selbst genug liefert, hat man eine
super Aussicht auf San
Francisco und die Bay.
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Wieder zurück machen wir uns, nach einem Abstecher
ins Hard Rock Cafe, zu Fuß auf den Weg zum Coit Tower, mühsam
die Bergwertung, aber die Aussicht ist spitze und $4 für den Lift
(ohne den man nicht raufkommt) sind ok. Per Pedes machen wir uns
weiter auf den Weg nach Chinatown.
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Da unser "Zeitplan" für heute erfüllt ist und wir noch reichlich Zeit haben, fahren wir mit dem Bus zum Golden Gate Park - empfehlenswert der Japanese Tea Garden ($4 Eintritt) |
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| Bevor wir Frisco verlassen machen wir einem Abstecher nach Twin Peaks, von wo man angeblich den besten Ausblick auf San Francisco hat, aber auch hier spielt uns der Nebel einen Streich und wir sehen nur eine graue Suppe, schade, anschließend bei der Golden Gate Bridge ergeht es uns etwas besser, man sieht fast die ganze Bridge. | ||
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Nun geht's ab Richtung Yosemite Nationalpark,
da wir auch die Geisterstadt Bodie & den Mono Lake sehen wollen,
wählen wir die Route oberhalb vom Yosemite NP vorbei, über den
9625 Fuß hohen Sonora Pass und es waren die Stunden die wir länger
brauchten wert! Traumhafte Ausblicke entlang der ganzen Strecke
bis Bridgeport, wo wir uns auf Motelsuche begaben.
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| Leider ist es schon 18.00 Uhr vorbei und bei einigen Motels steht bereits No Vacancy, wir steueren mal das Best Western an aber $145 + Tax ist uns doch erheblich zu teuer, nach ein paar weiteren Versuchen probierten wir es im Victorian Hotel, welches von außen zwar einen leicht "verfallenen" Eindruck erweckt aber Innen absolut nett & rustikal ist, da es nur 2 Personen Zimmer gibt müssen wir 2 Zimmer um Gesamt $89 inkl. Tax nehmen. "Als Abendausflug" wollen wir noch die Ghosttown Bodie besuchen, doch bereits auf halber Strecke der Dirt Road wird es zu dunkel und wir kehren um - schade, aber dafür erleben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang. | ||
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Es ist gerade mal 8.00 Uhr, als wir schon die
beschwerliche 3 Meilen lange Dirt Road hinter uns haben und beim
Schranken zur Ghosttown Bodie, in der früher bis zu 10.000 Leute
wohnten, warten - ideal da wir bei den ersten sind und somit es
noch "gespenstischer" wirkt. Kein Eintritt da der Ranger der den
Schranken des Bodie State Historic Park öffnete meinte: wenn uns
wer fragt, wir haben ihn nicht gesehen... So früh morgens
durch die verlassenen, leeren Gassen zu schreiten hat schon was.
--> Reisetipp <-- |
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Weiter geht's am Mono Lake vorbei in den Yosemite
Nationalpark.
Beim Eingang am Tioga Pass besorgen wir uns den für ein Jahr gültigen Nationalparkpass ($50) - für alle Nationalparks in den USA. Am schneebedeckten Cathedral Peak vorbei fahren wir Richtung Yosemite Valley. |
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Schon bei der Einfahrt springt uns der beiendruckende
Half Dome ins Auge. An den Bridalveil Falls (die leider auch nur
wenig Wasser haben) vorbei erblicken wir El Capitan - eine faszinierende
Felswand.
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Vom Curry Village aus begeben wir uns zu Fuß Richtung
Vernal Fall & Nevada Fall. Wir staunen nicht schlecht als
3 Meter neben uns 2 Hirsche stehen & genüßlich von einem
Baum futtern. Da sie sich durch unsere Anwesenheit nicht abschrecken
lassen knipsen wir ein Foto von ihnen und wandern weiter, aber
bei der Vernal Fall Bridge, von der man den Vernal Fall sieht,
drehen wir aus Zeit- & Konditionsmangel um.
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Bevor wir noch den Sequioa NP erreichen biegen
wir in den Kings Canyon Nationalpark ab, das hätten wir uns eigentlich
sparen können,
die 2 Wasserfälle waren zwar auch fein und führten mehr Wasser als die in Yosemite, aber der Yosemite NP ist wesentlich beeindruckender, hier braucht man Zeit zum wandern, dann ist er sicher ebenso schön. Der anschließende Besuch im Sequoia Nationalpark ist überwältigend, die riesigen Sequoia's wie zum Beispiel der General Sherman Tree (the largest living thing on earth) mit einem Umfang von 31,3 m; einen Durchmesser von 11,1m; eine Höhe von 83,8m und einem Alter von ca. 2300 - 2700 Jahren! |
Sequioa Nationalpark |
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Sequioa Nationalpark |
Der "Abstecher" in den Kings Canyon hat uns leider viel Zeit gekostet und somit ist nun die Devise "Meilen machen" - so nah ans Death Valley ran wie nur geht. Die Strecke durch die Greenhorn Mountains kommt einem so ewig lang vor wie der Weg über den Sonora Pass, hat aber genauso ihre optischen Erlebnisse. In Ridgecrest steigen wir in der Econolodge um $59 inkl. Tax & AAA Ermäßigung ab. | in den Greenhorn Mountains |
in den Greenhorn Mountains |
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Heute steht uns eine sehr lange Etappe bevor
- wir wollen bis St. George / Utah wo bereits + 1 Stunde Zeitunterschied
dazuzurechnen ist, somit geht's bereits um 5.00 Uhr raus aus den
Federn und ab ins Death Valley. An den Stovepipe Sand Dunes vorbei
fahren wir zu Scotty's Castle und zum Ubehebe Crater (ein rund
6.000 - 7.000 Jahre alter, 230 Meter tiefer Vulkankrater). Nach
dem tiefsten Punkt der Westlichen Hemisphäre - Badwater (85 Meter
unter dem Meeresspiegel) geht's über eine 2,5 Meilen lange Dirt
Road und einem rund 20 minütigem Marsch zu einer Natural
Bridge. Danach genießen wir die herrliche Aussicht vom Zabriskie
Point.
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Ubehebe Crater |
Badwater |
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Ab jetzt geht's nur mehr ans Fahren und das
auf den endlosen Geraden in der Wüste Nevadas. Um 18.00 Uhr kommen
wir geschlaucht in St. George an,
gut dass in Nevada 70-75mph erlaubt sind. Aus den Couponheften haben wir das Ancestor Inn genommen, schlappe $39 inkl. Tax. Heute ist das Poolen besonders entspannend. |
Badwater |
Zabriskie Point |
Death Valley |
Highway 15 |