| Ca. 4 Meilen von der Ranger Station Richtung Kanab, nach einer starken Rechtskurve durch die Felsen, geht links die, mittlerweile beschilderte, House Rock Valley Road (eine Gravel Road) Richtung Süden, nach ca. 300 Meter kommt ein Flashflood Warnschild und nach elendslangen 8 Meilen Dirt Road kommt man zu einem Parkplatz - der Eingang zum Wire Pass Trailhead. |
| Um 7 Uhr starte ich von Kanab, bis ich am Wire Pass Trailhead abmarschbereit bin ist es 8.20 Uhr. Im Gegensatz zu 2002 ist die House Rock Valley Road trocken und wäre auch mit einem PKW problemlos zu befahren. Die Wegbeschreibung die man mittlerweile vom BLM bekommt ist mit dem "Zettel" von 2002 kaum vergleichbar, jetzt gibt es eine mehrseitige, bebilderte Beschreibung mit GPS Daten und teilweise stehen soviele Steinmännchen dass man fast von Einem zum Anderen hüpfen kann... Also eigentlich keine Chance mehr dass man falsch läuft. Nach knapp 1,5 Stunden stehe ich am Wash unterhalb der wave und kann es kaum glauben - da geht einer schon wieder retour - er hat the wave schon gesehen - sorry, kein Verständnis meinerseits für diese Permitverschwendung denn die Coyote Buttes North haben noch soviel mehr zu bieten als "nur" the wave. |
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Ich gehe aber gar nicht erst zum "Ziel"
hoch, sondern gehe im Wash weiter nach Osten zur Sand Cove bzw. den
einmaligen Boxworth Rocks. Der Wash verengt sich schnell in einen
netten kleinen Slot Canyon, wer plötzlich vor einer 2m hohen
Mauer steht ist zu weit im Canyon gegangen - ein Stück vorher
wo der Canyon noch offener ist geht es nördlich hinauf. Und die
Sand Cove ist nicht der danach erreichte Platz mit der Sanddüne!
Es geht noch um einiges weiter nach Westen und es gibt einige Engstellen
und noch eine heftige Steilstufe zu überwinden, ehe man zur Sand
Cove kommt - diese erkennt man sofort am eigenartigen und einzigartigen
"Boxworth" Gestein, dass hier eigentlich nicht herpasst
und aussieht als ob es hier jemand "verstreut" hat...
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Gegen 11 Uhr treffe ich dann an der einzigartigen
Wave ein - und auch wenn ich schon zum 2. Mal hier bin - the wave
fesselt einem und es ist ein einmaliges Gefühl durch diese einmalige
Gesteinsformation zu gehen.
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| Nach ausführlichem Fotoshooting und Relaxen, erkunde ich das Plateau westlich, oberhalb der Wave mit den Brainrocks und der second wave - diese aber will ich heute zu späterer Stunde mit günstigerem Licht nochmal ablichten und somit beginnt die Kletterpartie. Beim leicht erkennbaren Hamburger Rock (sieht auf einer Seite aus wie ein Burger und ist auf der anderen Seite wie abgeschnitten), soll es am leichtesten hinauf auf den Top Rock gehen - und wenn man es nicht weiß kommt man nicht unbedingt auf die Idee, aber es geht wirklich "relativ leicht", man muss sich nur die Gesteinsschichten zu nutze machen und entlang dieser wie in Serpentinen hinaufgehen. |
| Beim Aufstieg hat man auch einen schönen Blick auf den Top Rock Arch. Oben am zerklüfteten Top Rock gibt es keinen "Weg", man muss das Plateau erkunden und des Öfteren den einen oder anderen erkletterten Felsen wieder retour da es nicht weitergeht, aber auch diese Formationen sind einmalig. Von hier oben erkennt man auch den Slot Canyon von heute morgen und hat eine ganz andere Perspektive auf the wave. Um zum einmaligen Melody Arch und den 2 riesigen Alcoven zu gelangen muss man sich nach dem Aufstieg eher östlich halten. Die erste Alcove die ich erreiche ist gewaltig und bietet sich geradezu an um hier zu rasten, denn es ist einer der wenigen schattigen Plätze und da kaum Wind geht ist es angenehm hier. Im Inneren der Alcove befindet sich eine riesige Sanddüne, welche es bei Wind als Rastplatz ausschließt. Die Farben und Formen des durch Sand und Wind ausgeschliffenen Gesteins sind einmalig und sehen absolut nicht nach Stein aus. |
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Und neben diesen beiden Alcoven liegt der Melody
Arch mit dem Fenster in einer kleinen Alcove dahinter. Die Kombination
dieser 3 Gesteinsformationen macht die Einzigartigkeit des Melody
Arch aus. Im Inneren dieser Alcove befindet sich zum Drüberstreuen
auch noch eine versteinerte Sanddüne. Die Alcove beim Melody
Arch bietet sich ebenso als Rastplatz an, und wenn man aus dem Fenster
nach Süden blickt, sieht man die North & South Teepees und
erkennt den einfachen Weg runter vom Top Rock zum Big Mac, dem nächsten
Burger Rock.
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An diesem extrem heißen Sommertag sind mir
die North & South Teepees doch zu weit weg und da die Sonne immer
öfter hinter grauen Wolken verschwindet suche ich mir einen Weg
am Bergrücken entlang nach Norden. Auf halber Höhe zwischen
Big Mac und dem sandigen Fuß des Top Rock Massivs gehe ich entlang
der Gesteinsschichten nach Norden. Fast als wäre es geplant komme
ich oberhalb von der Wave "ums Eck". Von hier oben hat man
einen super Blick auf die Brainrocks und die Teepees östlich
des Waveeingangs, also noch weiter entlang des Bergrückens nach
Westen und ich bin wieder direkt am südlichen Ausgang der Wave.
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Nachdem ich heute Morgen die second wave nur kurz
besuchte ist nun in der Nachmittagssonne ein ausführlicher Besuch
angesagt. Am Plateau oberhalb der Wave befindet sich auch "In
Flames".
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Atemberaubend,
einfach unbeschreiblich, wir haben es geschafft!
Leider keine Sonne, somit kommen die Farben nicht so gut aber es ist einzigartig und wir sind glücklich hier zu sein und hoffen dass das Wetter aushält, denn immer wieder ziehen schwarze Wolkenfelder vorbei. Wir verbringen ca. 3 herrliche Stunden bei der Wave. In einer Wasserlache entdecken wir auch eine Art "Urfisch". |
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Wir klettern ein wenig herum,
denn wir wollen auch noch die Swirling Stones die wir vom Meisterfotograf
Fatali kennen, entdecken.
In der Ranger Station fragten wir zwar nach den Bildern die wir ausgedruckt mit hatten, aber der Ranger wunderte sich nur dass es schon Namen dafür gibt und meinte dass es bei der Wave sei... Zwischen the wave und the second wave (wie sie mittlerweile von einigen genannnt wird) entdeckten wir auch den "Boden in Flammen" und einige Brain Rocks. |