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Österreich Reisetipp

Ötschergräben - Der Grand Canyon Niederösterreichs


Die einmalige Schluchtenlandschaft der Ötschergräben trägt zurecht den Beinamen Grand Canyon Niederösterreichs.
Die vom Ötscherbach gebildeten Ötschergräben haben eine Länge von rund 5,5 km (vom Schleierfallbis zur Mündung in die Erlauf). Zum Erwandern der Ötschergräben gibt es mehrere Möglichkeiten, die Gängigste beginnt bei der Lassingfallstubn beim Bahnhof Wienerbruck und führt entlang eines kleinen Stausees zu erst entlang des Lassingbachs durch eine wildromantische Schlucht zum rund 90m hohen Lassingfall. Ab Diesem geht es über einen heftigen, aber wunderschönen Pfad (tw. durch kleine Felsdurchbrüche) sehr schnell und steil nach unten bis man nach ca. einer Stunde zum Kraftwerk Stierwaschboden kommt. Von nun an geht es über einen schmalen Weg immer am Ötscherbach entlang leicht bergauf, nach rund 45 Minuten erreicht man die Jausenstation Ötscherhias. Von hier kann man wieder steil den Aufstieg zum wunderschön gelegenen Hagengut, weiter zum Stausee Erlaufklause und nach Mitterbach gehen (ca. 1,5 Stunden). Dadurch verpasst man aber den schönsten, hinteren Teil der Ötschergräben! Vom Ötscherhias geht es an zahllosen Kaskaden, farbenfrohen Tümpeln und einzigartigen Felsgebilden zum ca. 80m hohen, beeindruckenden Mirafall (nicht zu verwechseln mit den ebenfalls wunderschönen Myrafällen -->Reisetipp<-- bei Muggendorf im südöstlichen Niederösterreich). Ab nun geht es bald richtig eindrucksvoll durch den "Canyon" bis man nach rund 1,5 Stunden die Einmündung des Greimelbaches erreicht, von hier führt ein kurzer Abstecher in nur 5 Minuten zum Schleierfall. Über eine kleine Brücke geht es den Greimelsteig in ca. 30 Minuten teilweise wieder steil bergauf zum Schutzhaus Vorderötscher (Übernachten möglich). Von hier hat man einen wunderschönen Blick zum Ötscher. Nun kann man entweder den gleichen Weg wieder retour nehmen oder über einen rund 8 km langen Forstweg, meist recht eintönig, aber mit ein paar schönen Views zum Ötscher und am Ende wunderschön entlang des Erlaufstausees nach Mitterbach und mit der Mariazellerbahn wieder nach Wienerbruck gelangen. Als alternativen Ausgangspunkt kann man auch am Erlaufboden starten, wobei man allerdings den Lassingfall inkl. der Lassingbachschlucht verpasst, beim Kraftwerk Stierwaschboden trifft man auf den oben beschriebenen Weg. Als "Nationalfeiertagswanderung sind wir in diesem Jahr den oben beschrieben Weg in umgekehrter Richtung gegangen, dies hatte leider den Nachteil dass das Licht in den Ötschergräben für erstklassige Bilder leider nicht mehr reichte und da die späte Mittagspause beim Vorderötscher etwas zu lange dauerte wurde es uns aufgrund des gestrigen Endes der Sommerzeit am Ende fast zu dunkel, denn als wir in Wienerbruck aus dem Wald kamen war es bereits 17.30 und relativ dunkel, aber eines steht daher jetzt schon fest, im Frühjahr komme ich zu einer ausgiebigen Fotowanderung zurück. Sowohl optisch als auch in Hinblick auf die Bergwertung beim Lassingfall würde ich die Tour mit Ausgangspunkt Wienerbruck oder Erlaufboden empfehlen.

Erlaufstausee
Ötscher
Ötscher
Schutzhaus Vorderötscher
Ötschergräben
Ötschergräben
Ötschergräben
Mirafall
Ötschergräben
Jausenstation Ötscherhias
Ötschergräben

http://www.mitterbach.at

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