| Bereits vor 7 Uhr morgens stehe ich vor dem, noch geschlossenen, Visitor Center beim Arches Nationalpark (öffnet erst um 7.30 Uhr). Nach kurzem Stopp beim Balanced Rock biege ich mal ab zur Windows Section. Da gerade eine Autobusgruppe den Windows Trail "stürmt", besuche ich mal den Double Arch mit dem riesigen Phallus Symbol der Natur davor, ehe ich den Looptrail zum Turret Arch, North & South Window gehe. |
| Nun geht's zum Wahrzeichen Utah's, zum Delicate Arch, den ich natürlich nicht von einem einfach erreichbaren Viewpoint sondern von der Nähe sehen will. Der ca. 2,5 km (One Way) lange Trail startet @ Wolfes Ranch und geht zwar stetig bergauf, würde ich jetzt aber mit ein wenig Kondition als eher leicht einstufen, ich benötigte dafür ca. 1,5 Stunden (Hin & Retour). Wenn man dann oben, sozusagen um's Eck kommt, und plötzlich dieser einmalige Arch mitten vor einem steht verschlägt es einem glatt ein wenig den Atem, so wunderschön steht er da - sollte man keinesfalls auslassen. |
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Immer mehr Touris strömen in den Park
als ich mich schon wieder verabschiede (für heute), denn
nun stehen 2 Hikes am Programm die von nicht vielen gegangen
werden doch zuvor suche ich mir ein Motel in Moab. In den Couponheften
die ich beim Utah Visitor Center an der Grenze zu Wyoming fand
habe ich das Redstone Inn gefunden. Da ich 2 Nächte bleiben
will aber nur einen Gutschein habe meint die Dame am Empfang
netterweise ich soll mir noch einen 2. Coupon besorgen, also
ab zum Visitor Center in Moab, hier gibt es zwar leider nicht
diese Couponhefte, aber als ich nach Discountcoupons frage bekomme
ich einen 10 $ Coupon für mehrere Motels, wo auch das Redstone
Inn dabei ist - auch gut. Somit zahle ich im Endeffekt 73,-
$ pro Nacht für ein recht feines Zimmer mit Kitchenette,
außerdem gibt es noch einen Indoorwhirlpool welcher heute
Abend besonders gut tun wird.
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| Rund 4 Meilen nördlich von Moab geht es nun links auf den Scenic Byway 279 - der Old Potash Road - auf der man nach rund 10 Meilen rechts den beschilderten Parkplatz zum Corona Arch (auch Little Rainbow Bridge genannt) erreicht. (--> Reisetipp <--) Der Weg geht zwar stetig bergauf, ist aber meines Erachtens mit normal guter Hiking Kondition, problemlos zu schaffen. Der Weg ist gut erkennbar, "ausgetreten" und die Passagen über Slickrock sind mit Steintürmchen gekennzeichnet, gegen Ende des Hikes ist mit Hilfe einer kleinen Stahlleiter eine Steilstufe zu überwinden, aber das war's dann auch, das einzige kleine "Problem" ist die Sonne, am ganzen Weg gibt es keine einzige schattige Stelle, erst unmittelbar in Sichtweite der beiden Arches kann man im Schatten eine kleine Rast einlegen. Für die ca. 1,5 Meilen benötigte ich am Hinweg ca. 40 gemütliche Minuten. Als erstes erreicht man den Bowtie Arch, der eigentlich kein klassischer Arch ist sondern eher ein Dom bzw. ein Loch in der Felsdecke, fast daneben steht er, der Corona Arch, auf beiden Seiten von 2 böse blickenden Augen bewacht - ein faszinierendes Bild und dazu perfekter blauer Schäfchenwolkenhimmel - was will man mehr? |
| Am Rückweg kann ich mir den Abstecher zum Pinto Arch nicht verkneifen, er ist wie der Bowtie Arch eher ein Dom und im Nachhinein betrachtet die Anstrengung eigentlich nicht unbedingt wert. Den hier gibt es keinen Trail, man muss "auf Sicht" gehen - hier kann man echt sagen "der Weg entsteht durch den, der ihn geht". Bevor man das Plateau oberhalb des Bootlegger Canyons wieder verlässt zweigt man rechts ab und hält immer auf die Felswand vor einem zu. Die ersten 2/3 des Weges sind noch problemlos gehbar, dann aber steht man vor einer rund 5 Meter hohen, steilen Wand für die man sich eine Stelle zum Erklimmen suchen muss - ab und zu entdecke ich ein paar Steintürmchen, ich habe mir aber etwas weiter links meinen eigenen Aufstieg gesucht, prägt euch diesen gut ein bzw. markiert ihn mit dem GPS, denn von oben retour hätte ich ohne GPS den Abstieg nicht so leicht wiedergefunden. Aber wie gesagt steht die Anstrengung nicht in Relation zum Ziel, denn der ähnlich aussehende Bowtie Arch war noch schöner und die Little Rainbow Bridge sowieso. Der Hike zum Corona Arch ist ein Hike der sich absolut auszahlt, vor allem gehörte er mir alleine, am Hinweg begegnete ich ein paar Leuten und auch am Rückweg, während meines Aufenthaltes dort war ich aber wunderbarerweise alleine. |
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Nicht genug der Hikes kommt nun noch ein wirklich
abenteuerlicher Hike - zum Jeep Arch (auf den Topografischen
Karten auch als Gold Bar Arch eingezeichnet). (--> Reisetipp
<--) Der Trailhead für diesen einmaligen Hike liegt
gleich ca. 500 Meter weiter, an der Old Potash Road. Durch ein
rund 2 Meter hohes Abflussrohr unter den Gleisen der Eisenbahn
beginnt der Hike und ähnlich wie der Pinto Arch zählt
dieser Hike zu den anspruchsvolleren - ich würde den sogar
als eher schwer einstufen, es gibt zwar immer wieder alte Spuren
von anderen Hikern und Steinmännchen aber mehr als einmal
stand ich an einer nicht überwindbaren Stelle und musste
ein Stück retour und einen anderen Weg suchen. Die erste
halbe Meile im Culvert Canyon ist noch problemlos, dann steht
man vor dem 2. Wasserbecken welches ein unüberwindbares
Hindernis darstellt - hier muss man ein Stück vorher rechts
auf den Felsen und oberhalb das Becken passieren. Wie beim Corona
Arch gibt es auch hier kaum schattige Stellen und die Sonne
brennt extrem heiß runter, und trotz einiger GPS Koordinaten
bin ich oft am Zweifeln wo ich nun weitergehen soll, aber jedesmal
wenn ich dachte hier geht's nicht weiter, habe ich irgendwo
in der Ferne ein Steintürmchen bzw. "einen Weg"
entdeckt. Nach 2/3 des Weges geht links ein kleiner Canyon rein
- das ist eine Sackgasse - wie ich feststellte... Man muss nachdem
man den Canyon nach links verlassen hat, sich nur stetig am
Bergrand entlang nach oben halten und nirgends "abbiegen".
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| Nach rund 2,5 Stunden anstrengenden Marschierens kommt man "ums Eck" und plötzlich steht er vor einem, der Gold Bar Arch der aussieht wie ein Jeep - fast genauso überwältigend wie der Delicate Arch heute Morgen, durch die "Tortour" hierher und die absolute Einsamkeit ist das Glücksgefühl aber wesentlich größer! Wenn man durch den Jeep Arch steigt sieht man bis zum Colorado und von dieser anderen Seite (wo man auch die besseren Bilder machen kann) retour sieht man die Berge der Rockies. Zurück geht es dann um einiges schneller, denn es geht stetig bergab, die Sonne ist bereits hinter den Bergen verschwunden, wodurch es um einiges angenehmer wurde und man kann fast sagen der Weg "erscheint" vor einem, die Traceback Funktion des GPS tut ihr übriges. Back im Motel relaxe ich noch im Spa, ehe ich doch etwas erschöpft ins Bett falle. | |
| Der für heute morgen geplante Sunrise am Mesa Arch fällt aufgrund des gestrigen Hike-Marathons meiner Müdigkeit zum Opfer und so starte ich heute etwas später, genau zur Öffnung des Visitor Centers um 8 Uhr komme ich am Dead Horse Point State Park an. Der Dead Horse Point Overlook ist genial, der Rest - für 10 $ - na ja ... |
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Weiter geht's zum gleich daneben liegenden
Island in the Sky District des riesigen Canyonlands Nationalpark.
Durch seine gute Lage bei Moab ist dieser District am besten
touristisch erschlossen und auch der bekannteste und meist besuchte
Teil des Parks. Der Mesa Arch und der Grand View Point Overlook
zählen für mich zu den Highlights des Parks, aber
auch die anderen Viewpoints bieten atemberaubend Ausblicke auf
die Canyonlands. Nur der Upheaval Dome hat mich persönlich
nicht wirklich begeistert.
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| Da ich heute keinen großen Drang nach Hikes verspüre mache ich mich am Nachmittag noch auf in den Arches NP, um die gestern nicht besuchte Devils Garden Area zu besuchen, nur ohne Hikes sieht man hier leider nicht viel und somit marschiere ich dann doch los zum Landscape Arch, einem faszinierend hauchdünnen Riesenfelsbogen mit 93 m Spannweite, am Weg liegen noch der Pine Tree und der Tunnel Arch. Der Weg bis zum Landscape Arch ist zwar durch die Hitze anstrengend, aber sonst eher ein leichter Trail, der weitere Weg in den Devils Garden zum Double O Arch ist da schon wesentlich anspruchsvoller und dafür hab ich heute irgendwie keine Energie, somit mache ich mich auf zur nächsten Location, den Fisher Towers. |
| Kurz vor Moab zweigt der Scenic Byway 128 Richtung Osten ab, entlang des Colorado fährt man rund 21 ostwärts, ehe ca. beim Milepost 21 rechts die Gravel Road zu den, bereits von weitem sichtbaren, Fisher Towers abzweigt. Nach rund 3 Kilometer erreicht man eine nette Picnic Area und den Trailhead. Der Hike ist halbwegs leicht da es nicht extreme Steigungen zu überwinden gilt und der Weg ist auch leicht erkennbar. Ich gehe bis zum höchsten der Türme, dem 300 Meter hohen Titan, für diese rund 3 Kilometer benötige ich knapp 45 Minuten. |
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Heute will ich mal etwas "länger"
schlafen - "erst" um 7.30 Uhr mache ich mich auf den
Weg nach Süden, zum Mesa Verde Nationalpark. Direkt am
Highway 191 passiert man den Wilson Arch, als ich den Wegweiser
für den Needles District des Canyonlands Nationalpark sehe,
komme ich auf die glorreiche Idee dem noch einen "kurzen"
Besuch abzustatten - schlechte Idee, denn am Weg liegen beim
Newspaper Rock zwar sehr schöne Petroglyphen, aber im NP
gibt es mit dem Auto so gut wie nichts zu sehen, denn hier ist
die Gegend der Canyonlands zum ausgiebigen Hiken, bzw. mit viel
Zeit und Mut (wegen dem Mietwagen) die Gegend zum 4WD fahren,
denn die Bilder der "Piste" zum Zusammenfluss des
Colorado mit dem Green River haben's in sich.
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| In Cortez nehm ich das Budget Host Inn welches laut Internet Zimmer ab 44,- $ hat, da das Billigste aber in Wirklichkeit ein Raucherzimmer um 55,- $ ist, nehm ich ein Nichtraucherzimmer mit Micro & Fridge um 75,48 $. (Es gibt noch einen Pool und ein gutes Frühstück ++). Die Straße zum Mesa Verde Nationalpark zieht sich ewig den Berg hinauf und es ist klar dass die Zeit, die im Needles District "verlorenging", hier wesentlich besser gewesen wäre. Vom Park Point Overlook hat man zwar eine schöne Aussicht, aber eigentlich kann man sich diesen sparen. |
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Da man die schönsten Cliff Dwellings
nur mit Führung besuchen kann buche ich die 2 schönsten
Siedlungen der Chapin Mesa - die Cliff Palace Tour und die Balcony
House Tour. Dies kann man nur beim Far View Visitor Center.
Bereits von der Mesa Top Loop Road hat man super Aussichtspunkte
auf diese einmaligen Siedlungsstätten der Anasazi. Das
Spruce Tree House ist die am besten erhaltene Siedlung und diese
kann man auch selbstständig besuchen. Die Balcony House
Tour ist die anspruchsvollste Tour und nur für eher schlanke
und normal gebaute Menschen, da es hier über steile Holzleitern
und geht und man durch ein enges, schmales "Loch"
raus kriechen muss. Als zum Start der 17 Uhr Tour zum Cliff
Palace (der größten Siedlung) ein Mords-Gewitter
niedergeht, wird die Tour mal um 20 Minuten verschoben, da das
Gewitter unmittelbar über uns ist kann aber der Ranger
der gerade mit seiner Tour bei der Siedlung ist auch nicht hoch
kommen und somit startet um 17.45 Uhr unsere 17 Uhr Gruppe gemeinsam
mit der von 17.30 Uhr, trotz - oder gerade wegen des strömenden
Regens (aber mittlerweile ohne Blitz und Donner) ist die Tour
nochmal was besonderes, denn in der "Stadt" ist man
komplett im Trockenen, während vor einem die Wasserwand
runterkommt und gleichzeitig dazu noch die Sonne scheint - traumhaft.
Durch die ärgerliche Zeitverschwendung beim Needles District
bleibt leider keine Zeit mehr für die Siedlungen der weit
abgelegenen Wetherhill Mesa, aber auch so sind die Eindrücke
der Cliff Dwellings einmalig.
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| Nach einem echt guten Frühstück mit Waffeln, Donuts, Muffins usw. geht's ab zum Monument Valley, von dieser Seite kommend sieht man das herrliche, einmalige & berühmte Panorama. Nachdem bei den 5 $ Eintritt auch die self-guided Rundfahrt auf der Dirt-Road im Valley dabei ist, fahr ich diese entgegen meinem ursprünglichen Plan doch. Mit meinem 4WD ist es ja relativ einfach und problemlos zum Fahren, mit einem Miet-Pkw würde ich es kein 2. Mal tun - obwohl, wenn man schon da ist gibt es nur die Alternative der staubschluckenden Navajo Rundfahrt am Pick-up mit fixen Fotostopps - und daß muß dann irgendwie ja auch nicht sein... Mir kommt vor als wäre der Zustand der Piste im Vergleich zu 2002 noch schlechter geworden - und die Navajo werden kein Interesse daran haben die Piste zu verbessern - schließlich wollen sie ihre Touren verkaufen... Die meines Erachtens 2 schönsten Viewpoints sind der John Ford Point (wo ab und zu ein Indianer mit Pferd auf zahlende Kunden für ein Foto wartet) und kurz vor der Abbiegung zum bzw. beim Artist Point. Mit meinem SUV kann ich relativ schnell vorwärtskommen - in 1,5 Stunden bin ich die Runde gefahren, mit einem PKW und beim ersten Besuch sollte man um einiges länger rechnen. | |
| Weiter geht's nun nach Page (--> Reisetipp <--) wo ich einen Coupon für das Rodeway Inn habe (73,23 $ Pool, Fridge, Micro, Lobby PC & Breakfast ++) Nachdem Check Inn besuche ich die Horseshoe Bend (--> Reisetipp <--), hier hat sich seit 2002 einiges getan, eine Wegbeschreibung ist nicht mehr erforderlich, denn mittlerweile gibt es eine eigene Abbiegespur vom Highway 89 mit Wegweiser und einen großen Parkplatz der immer halbwegs gefüllt ist, nix mehr mit angenehmer Ruhe und relaxen an der Kante, hier hat in kleinem Maßstab der Massentourismus begonnen - faszinierend und wunderschön ist die Hufeisenschleife allerdings nach wie vor, und der kurze, rund 15-minütige Hike ist für jedermann zu schaffen. | |
| Am Scenic Drive in Page mache ich auch einen kurzen Fotostopp beim Glen Canyon Dam Aussichtspunkt. Den Sunset wollte ich heute am Alstrom Point vor dem schönsten Panorama auf den Lake Powell verbringen, da aber die Wolkendecke immer dichter wird breche ich die begonnene Anfahrt nach ein paar Meilen ab, denn bei den Wolken macht eine Weiterfahrt keinen Sinn (lt. Auskunft der Ranger beim Visitor Center in Big Water sind Teile der Dirt Road auch nur bei Trockenheit passierbar - ein HC 4WD ist ebenfalls Voraussetzung). |
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Und so drehe ich um und versuche noch die
Golden Hour beim Toadstool Hoodoo zu "erwischen",
doch wer zu spät kommt, den bestraft das Leben und als
ich beim Toadstool ankomme ist die Sonne bereits kurz vorher,
hinter dem Berg verschwunden, als ich aber trotzdem noch ein
wenig das Plateau erkunde, erkenne ich einen Pfad südwärts
der ein wenig "entschädigt". Hier kommt man zu
einer traumhaften Badlands-Szenerie die im Sonnenuntergangslicht
ihre Farben einmalig entfaltet und es gibt auch noch einige
sehenswerte weiße Hoodoos. Und das alles relativ leicht
erreichbar, der Trail zum Toadstool ist leicht erkennbar und
dauert nur ca. 15 Minuten.
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| Ich habe zwar für den 3.Juli ein Permit für the Wave, aber um nicht nochmal ein Wetterpech wie 2002 zu haben versuche ich heute noch ein weiteres Permit zu bekommen. Dafür bin ich um 9 Uhr Utah Zeit an der Paria Contact Station zur Verlosung der 10 Permits. Der Andrang ist im Vergleich zu 2002 auch gewaltig gestiegen - 45 Personen stehen für die 10 Permits an - gleich mit dem ersten Los wird die größtmögliche Gruppenanzahl gezogen somit sind 6 Permits weg, dann 2 x 2 und aus der Traum für die meisten hier, Pech gehabt - außer mir - ich kann mich immerhin auf den 3. Juli freuen. Retour nach Page besuche ich noch den Wahweap Viewpoint, zwischen den beiden Zufahrten zur Wahweap Marina geht eine kurze Gravel Road den Berg Richtung Osten hinauf, oben gibt es eine kleine überdachte Picnic Area und man hat einen sehr schönen Ausblick auf die Wahweap Bucht des Lake Powell bis hinüber zum Glen Canyon Staudamm. | |
| Als Nächstes ist nach 2002 zum 2. Mal der Upper Antelope Canyon dran (--> Reisetipp <--). Der Eintritt ist zwar noch immer "nur" 6 $ aber für den Transport (bzw. Guide), ohne den es aber nicht geht, bezahlt man mittlerweile doppelt soviel wie 2002, nämlich 25 $! Die Touren finden nur zu jeder vollen Stunde statt, wobei es um 13 Uhr keine gab. Ich war bei der 12 Uhr Tour dabei und es war wieder einmalig unbeschreiblich. Die Touren sind im Vergleich zu 2002 positiverweise länger geworden, um 12 Uhr stehen wir bereits am Canyon Eingang, mit dem Guide geht es ca. 30 Minuten "geführt" durch den Canyon bis zum oberen Ende, retour kann man ihn dann selbst erkunden, man sollte nur 1 Stunde nach Ankunft wieder am Ausgang zur Abfahrt sein. Wie einige andere auch, verbringe ich aber rund eine Viertel Stunde länger im Canyon bis unser Guide kommt und uns "holt". Insgesamt hat die Tour eine Stunde 45 Minuten gedauert. Da die 6 $ Eintritt des Upper Antelope Canyon auch für den Lower gelten, will ich dies ausnutzen und den Nachmittag dort verbringen. Da es aber immer bewölkter wird, unterhalte ich mich zuerst mit dem Navajo im Kartenhäuschen (was mir morgen zugute kommt) ob es denn jetzt noch Sinn macht usw. und er empfiehlt mir morgen früh wiederzukommen. | |
| Somit mache ich mich wieder auf Richtung Kanab zum Old Paria Movie Set. Am Highway 89 beim Historical Marker am Milepost 31 zweigt die, nur bei Trockenheit befahrbare, Dirt Road nach Norden ab. Das echte, alte Paria Movie Set wurde 1999 durch Flash Floods zerstört, danach wurde es in sicherer Entfernung rekonstruiert. Diese Rekonstruktion wurde aber leider durch Brandstiftung 2006 zerstört, eine erneute Rekonstruktion ist lt. Statement des BLM nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich. Derzeit stehen nur die eher unschönen Betonfundamente und der Picknickplatz. Aber die wunderschöne Painted Desert entschädigt. Der Trip über die rund 5 Meilen lange Dirt Road zahlt sich meines Erachtens aber nur dann aus, wenn man viel Zeit hat und unbedingt die Painted Desert sehen möchte. Die Zufahrt ist mit einem PKW bis auf das letzte Teilstück möglich. Die letzte steile Abfahrt und der Teil im Wash unten ist derzeit nur mit einem HC 4WD zu machen, der Teil ist aber nicht so weit, als dass man ihn nicht zu Fuß zurücklegen könnte. Da es am Lake Powell wieder dicht bewölkt ist, erübrigt sich ein 2. Versuch den Alstrom Point zu besuchen und somit geht's zurück zum Motel. |