Dass wir wieder in den Norden wollen stand bereits bei unserem
letztem Skandinavien Urlaub fest - ebenso wie sicher ist dass eines
unserer nächsten Urlaubsziele (Fjord-)Norwegen sein wird. Aber nun zu
unserem Schweden Trip.
Hier unsere Route durch Schweden:
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Abflug in Wien mit Air Berlin um 8.30 Uhr nach
Hamburg. Hamburg als Zielflughafen entstand dadurch, dass wir ursprünglich
dachten mit dem Nachtzug billig nach Hamburg und von dort mit einem
günstigen Mietauto weiterzureisen, nur dass im Endeffekt der Hin und
Rückflug inkl. Taxen etc. mit Air Berlin billiger war als die einfache
Strecke mit dem Zug - wenn man nicht gerade 12 Stunden nur einen Sitzplatz
will... |
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Am wunderschönen Nyhavn und
dem Schloss Amalienborg vorbei, spazieren wir zur kleinen Meerjungfrau.
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Auf 2 Rädern geht's zur Schlossinsel
und retour zum Tivoli, welcher bei Nacht echt beeindruckend schön
ist, 100 000 Glühbirnen, kein Neon, romantische Plätzchen, einfach
unbeschreiblich der Vergnügungspark "aus dem 19. Jh", die rund 10
Euro Eintritt ist er allemal wert. Zum Abschied überrascht uns noch
beim Rausgehen ein kleines Feuerwerk - Super Abschluss eines perfekten
1. Urlaubstages.
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Nach einem gemütlichen Spaziergang
zum Strand fahren wir über die Öresundbrücke nach Schweden.
Beim Tourismusbüro Skanegarden (einem schönen alten Bauernhaus), kurz nach der Mautstation, machen wir Halt und holen uns etliche Prospekte und Detailkarten. |
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In Bjärred (gleich neben Malmö)
habe ich bei Lilla
Bennickan Bed & Breakfast ein Zimmer um 600,- SEK reserviert
- ein wunderschöner, ruhig gelegener Bauernhof. Nach dem Einchecken
fahren wir nach Malmö wo wir in Ruhe die Stadt besichtigen, neben
dem kleinsten Haus Malmö's essen wir beim Chinesen zu Mittag.
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Danach kühlen wir unsere
Füße im Meer beim wunderschönen Ribersborgs stranden, einem wunderschönen
Sandstrand mit Blick zur Öresundsbron und dem "Wolkenkratzer von Malmö
- dem Turning Torso.
In Lund besuchen wir den Dom mit der großen Astronomischen Uhr und der schönen Krypta (sucht den Riesen Finn). Am großen Platz unterhalb des Dom genießen wir einen guten Cappuccino bevor wir uns in unser Quartier begeben. |
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Bei Bjärred machen wir noch
einen Abendspaziergang am Meer mit herrlichem Sonnenuntergang und
Blick auf Malmö mit dem einsamen, in den Himmel ragenden "Bimpf" (Turning
Torso) und der Öresundbrücke
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Da wir auf einem Prospekt
die Zitadelle von Landskrona gesehen haben und für nicht unbedingt
sehenswert befinden, machen wir uns direkt auf nach Helsingborg. Irgendwo
hab ich mal was vom Palmengesäumten Sandstrand von Helsingborg gelesen
- aber außer ein paar deplazierte Palmen auf einem kleinen Flecken
Sandstrand beim Hafen haben wir nichts dergleichen gesehen. Beim Aufgang
zur Festung fallen wir mal auf den Touri-Nepp rein, indem wir unten
ein Schild für den Aufzug sehen - im Glauben um die 20 SEK pro Person
ganz auf den Turm rauf zu kommen nehmen wir den Lift - oben angekommen
müssen wir feststellen, dass wir die paar Stiegen ruhig gehen hätten
können, da wir erst am "Boden" des Turmes sind und von dort wieder
Treppen auf den Turm gehen und nochmal Eintritt fällig ist... Abgesehen
davon hat der Turm an diesem frühen Vormittag noch geschlossen...
Aber auch von diesem Niveau hat man eine wunderschöne Aussicht über
Helsingborg, den Øresund bis hinüber nach Helsingør, Dänemark. Vom
Schloss Sofiero hat man angeblich ebenso einen schönen Ausblick aber
70 SEK Eintritt sind uns dafür zuviel - auch wenn das Schloss mit
seinem Park und der grossen Rhododendronsammlung auch noch was bietet.
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Weiter geht's zum Kullaberg
(Mautstrasse) mit seinen bizarren Felsklippen und wunderschönem Meerblick,
einen der vielen Plätze nutzen wir für unser Mittagessen, nach einem
Verdauungsspaziergang beim lichtstärksten und höchstgelegenen Leuchtturm
Schwedens machen wir uns auf ins Naturschutzgebiet Haverdal, wo es
einige der höchsten (36m) Dünen Nordeuropas gibt.
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Welche wir auch den Hinweisschildern
folgend erklimmen - und oben feststellen müssen, dass wir ausser Wald
um uns herum nichts sehen... aber der etwas mühsame Weg zum Meer lohnt
sich dafür um so mehr - den wunderschönen Sandstrand mit Bachmündung
nutzen wir für ein herrliches Bad im überraschend warmen Meer (geschätzte
23°-24°). Auf einer Tourismusinfotafel haben wir ein Foto von Falkenbergs
Wahrzeichen (der Zollbrücke aus 1756) und der Burg von Varberg gesehen
welche uns dahingehend motivieren lieber die Zeit hier am Strand zu
verbringen.
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im Naturschutzgebiet Haverdal
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In Frillesås haben wir bei
Vallersviks Familjecamping
eine Hütte um 650,- SEK reserviert. Nach dem einchecken machen wir
uns noch auf den Weg nach Äskhult, einer idyllischen kleinen Holzhäuschen
Ansammlung das fast unverändert seit dem 18. Jh. hier steht. 30,-
SEK Eintritt pro Person - wofür - für die Häuser und Landschaft...
na ja die aber ist echt bemerkenswert schön und belohnt mit einem
echten Bilderbuch-Schweden. Durch den von Steinmauern begrenzten Weg
spazieren wir hinunter zum See. Auf einem Felsen sitzend genießen
wir unser Picknick im Abendrot der Sonne - welch herrlicher Tagesausklang.
--> Reisetipp <--
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Heute ist Göteborg dran -
von dem wir echt enttäuscht sind - denn unseres Erachtens kann man
hier lediglich einkaufen - sonst finden wir nichts reizvolles. Da
wir in Kopenhagen im Tivoli waren lässt uns der Liseberg Vergnügungspark
auch kalt. Nach einem kurzen Cityspaziergang und Bummel durch Schwedens
größtes Shoppingparadies (dem Nordstan beim Bahnhof) fahren wir noch
zur Masthuggskyrkan von wo man einen sehr schönen Ausblick über die
Stadt und den Hafen hat.
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Bei Alingsås verlassen wir
die E20 und fahren durch Wald und Seenlandschaft über den "Bergpass"
Brobacka zur Schlossruine von Gräfsnäs - welche an einer schönen,
im Wald gelegenen Badebucht beim See Anten liegt. Nach dem Mittagessen
in herrlicher Umgebung wollen wir das Gräberfeld von Nycklabacken
besuchen - da aber nirgendwo in der Gegend von Fölene auch nur ein
Hinweisschild zu finden ist fahren wir weiter zum Ganggrab bei Luttra.
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Nach Falköping machen wir
kurz Halt und besichtigen die Klosterruine von Gudhem, ehe wir weiter
zum wunderschön am Vänern gelegenem Schloss Läckö fahren. Achtung
generell immer genug Münzen parat haben (für öffentliche Toiletten,
die Duschen auf den Campingplätzen oder wie hier für die mitten in
der Pampa stehenden Parkautomaten - 30 SEK...) Wer Zeit hat, kann
hier auch den schönen Strand für ein Bad im Vänern nutzen.
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Kurz vor Hällekis (wo wir
bei Kinekulle
Camping eine Hütte um 300 SEK reserviert haben) ist ein kleiner
Rastplatz mit herrlichem Ausblick auf den Vänern - nur leider macht
uns das Wetter erstmals einen Strich durch die Rechnung - es geht
ein Mords-Sommergewitter nieder und somit ist's nix mit Aussicht,
dafür kühlt es angenehm ab - von fast 30° der letzten paar Tage auf
knapp unter 20°. Bevor man von Lidköping kommend links nach Hällekis
abbiegt, geht rechts die Straße zum Kinnekullegarden rauf, wo der
ca. 1km lange Wanderweg zum Aussichtsturm beginnt - da der Regen ebensoschnell
vorbei war wie er kam, machen wir uns nach dem Einchecken beim Campingplatz
noch auf den Weg hinauf - oben angekommen müssen wir feststellen dass
der Turm nur von 12.00 bis 19.00 Uhr geöffnet ist... Aber das Panorama
welches man von diesem Hochplateau genießen kann, ist auch von unten
herrlich.
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Wir machen noch einen "kurzen"
Abendausflug nach Mariestad (der sogenannten Perle des Vänern) welche
aber irgendwie nicht besonders erwähnenswert ist und wir uns über
die unnötigen Kilometer ärgen - bis wir am Retourweg unseren 1. Elch
in diesem Urlaub entdecken. Auf einer Lichtung, relativ weit weg (viel
zuweit für das kleine Zoomobjektiv meiner Kamera) steht das prachtvolle
Tier - glücklicherweise haben wir unseren kleinen Ferngucker mit und
so können wir die Elchkuh eine Weile beobachten (nicht so kurz wie
2004 in Lappland, wo wir nur kurz einen Elch erspähten bevor das Tier
im Wald verschwand), wiedermal ein wunderbarer Ausklang des Tages.
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Heute geht die Runde um den
Vänern weiter, bei der Abzweigung von der Strasse 64 nach Sjötorp
(wo der Götakanal beginnt) haben wir das Glück dass die Brücke oben
ist und wir hier das Auto bei der Bushaltestelle abstellen und in
Ruhe beim Schleusen über mehrere "Treppen" zuschauen können.
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| Über Lyrestad, wo auch
der Verkehr auf der E20 vor den Booten am Götakanal halt machen muss,
fahren wir nach Töreboda wo beim Bahnhof Schwedens kleinste Fähre (Fähre
Lina) im Linienverkehr seinen Dienst tut - ca. 20 Sekunden dauert die
Überfahrt... Durch Wald, entlang herrlich einsamen Seen fahren wir über Undenäs nach Skagen um die Stabkirche von Skaga zu sehen, diese ist aber so unscheinbar dass wir daran vorbeifahren und erst als wir bereits die Schotterstrasse durch Skagen verlassen realisieren dass das "Ding" am Anfang die Stabkirche gewesen sein muss... Die kleine Holzkirche von Älgarås, welche zu den ältesten des Landes gehört, lassen wir aber "links liegen" und fahren Richtung Karlstad (sehr öde Strecke). In Karlstad ist verspätetes Mittagessen dran - die Östra bron (Steinbrücke aus dem 18. Jh.) haben wir in dem Baustellenchaos der Stadt nicht gefunden - aber auch nicht "intensiv" gesucht. |
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In Säffle haben wir bei Duse
Udde Camping (Vorausüberweisung!) eine Hütte um 350 SEK reserviert.
Heute ist noch ein Abend und Nachtausflug dran: In Trollhättan
werden im Sommer jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag jeweils um 15
Uhr und im Juli und August jeden Freitag um 23.00 Uhr Publikumsanziehend
die Schleusen des rund 32m aufgestauten Götaälv geöffnet - was wir
uns natürlich nicht entgehen lassen wollen - durch die Scheinwerfer
sieht das Ganze noch viel beeindruckender aus als bei Tag. Doch bevor
es so spät ist fahren wir noch in eine der "Elchreichsten Gegenden
Schweden's". Südlich von Vänersborg liegen die Tafelberge Halleberg
und Hunneberg - ich habe gelesen dass es im Naturschutzgebiet Hunneberg
eine rund 20km lange Schotterstrasse um das Gebiet herum gibt mit
vielen Wanderwegen innen, da wir in der Dämmerung nicht ohne Karte
usw. im Wald herumirren wollen, fahren wir nur über die Schotterpiste
(was natürlich sehr leise ist - auch mit nicht mal 20km/h). Aber wir
haben Glück, plötzlich steht vor uns ein Auto von Elchtouristen wie
wir, und die haben einen Elch im Dickicht des Waldes, nicht mal 20m
vom Strassenrand erspäht - herrliches Tier - nur leider werden die
Bilder durch die vielen Äste und Blätter in der Dämmerung unscharf
bzw. zu dunkel - aber was soll's - wir haben bereits den 2. "wilden"
Elch in diesem Urlaub gesehen - und das in unmittelbarer Nähe! Nachdem
er ganz im Wald verschwunden ist fahren wir langsam weiter, in der
Hoffnung nochmal Glück zu haben - aber leider ist dem nicht so und
die Strecke, kommt uns vor endet nie, vorallem da wir bereits etwas
nervös werden, dass wir rechtzeitig um 23.00 Uhr zur Oscarsbrücke
nach Trollhättan kommen, um die Schleusenöffnung zu sehen. Aber es
geht sich alles aus und wir haben noch einen wunderbaren Sonnenuntergang
am Hunneberg erleben dürfen. |
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Als wir nach 1.00 Uhr Nachts
beim Campingplatz ankommen (es wird bereits wieder leicht hell am
Horizont!) müssen wir noch feststellen dass wir um diese Zeit mit
dem Auto nicht mehr in den Campingplatz können und somit müssen wir
uns zu Fuß zu unserer Hütte begeben, die hier eine halbe Weltreise
vom Eingang und dem Servicehaus entfernt ist...
Fazit: Wenn wir statt rund um den Vänern zu fahren, 2 Nächte in der Umgebung von Vänersborg - Lidköping geblieben wären und von dort zu den interessanten Zielen gefahren wären, hätten wir uns einiges an Zeit und Kilometer gespart, aber nacher ist man immer klüger... |
| Die weitere Strecke hat's in sich, rauf - runter, links - rechts, eine Achterbahnfahrt mit dem Auto und wir finden leider keinen Wegweiser nach Buterud, wo es noch eine handbetriebene Schleuse des Dalslandkanals gibt - aber nächste Woche am Götakanal haben wir nochmal die Möglichkeit eine zu sehen. In Haverud kommen wir leider um's gewisse Etwas zuspät um den alten Wasserlauf live zu sehen - denn nur von 11.20 - 11.25 Uhr werden die Schleusen geöffnet und das Wasser fliesst in seinem ursprünglichen Bett, aber auch so ist das Aquädukt von Haverud eine beeindruckende technische Meisterleistung. In einem 32m langen Aquädukt überquert der Dalslands Kanal die Schlucht des Hafreströmmen, obendrüber geht die Strassenbrücke, daneben die Eisenbahnbrücke und danach beginnt gleich die Schleusentreppe... |
| Wir fahren weiter nach Dals Rostock wo wir vom Berg Borekulle die Aussicht über den Örsjön See genießen wollen, die bei Schönwetter bis zum Vänern und der Silhouette des Kinnekulle reichen soll. Der Weg ist selbst mit der eigenen Dalsland Karte nicht leicht zu finden - von Dals Rostock geht's Richtung Åsmule, dann rechts Richtung Forsebol, bald nach dieser Abzweigung ist rechts ein kleiner "Parkplatz" wo links ein unscheinbarer Wegweiser "Fornborg" und nur auf einer Seite Borekulle steht... von dem Parkplatz sind es nichtmal 10 Minuten auf den "Gipfel" von wo man wirklich eine Spitzenaussicht hätte - wenn nicht schon wieder ein Gewitter im Anmarsch wäre, gerne hätten wir hier oben unsere Mittagspause gemacht - aber der einsetzende Regen macht uns einen Strich durch die Rechnung... |
| Nach dem Einchecken in unsere heutige Hütte @ Svarteborg Stencenter (500,- SEK - sehr interessanter Campingplatz mit dem gewissen Etwas: auf dem Fabriksgelände einer Beton- & Natursteinfabrik wo auch Kunst aus Stein erzeugt und verkauft wird, und da Wochende ist und das Gelände so gut liegt, sieht und hört man von der Fabrik nichts, man kann sogar den schönen Ausblick auf die Kirche am gegenüberliegenden Hügel genießen - die mühsame Kletterpartie auf den Hügel hinter den Hütten kann man sich sparen - fast die gleiche Aussicht hat man von unten) fahren wir noch in das idyllische Hafenstädtchen Fjällbacka, wo man durch eine schmale Schlucht über eine schöne Holztreppe auf den 76m hohen Vetterberg kommt. Von dort oben hat man eine echt beeindruckende Aussicht über die vorgelagerten Schären. Wieder ein herrlicher Tagesausklang eines wunderschönen Urlaubstages. --> Reisetipp <-- |
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Auf dem Weg nach Oslo machen
wir noch einen kurzen Stopp bei Blomsholmskeppet, der zweitgrößten
Schiffsetzung Schwedens (an der E6 bei Strömstad). Für die neue Brücke
auf der E6 an der Grenze von Schweden nach Norwegen werden wir gleich
2mal zur Kasse gebeten - zuerst 20,- SEK Maut und nach der Grenze
20,- NOK Maut (wie bereits erwähnt - immer genug Münzen parat haben!)
Laut Reiseführer soll sich ein Abstecher nach Fredrikstad (in die Altstadt gamlebyen), der einzigen noch vollständig erhaltenen Festungsstadt Nordeuropas, lohnen. Wer österreichische Burgen und italienische Festungsstädte kennt, wird ebenso unserer Meinung sein dass dem nicht so ist, wir ärgern uns über die "verlorenen" 2 Stunden und fahren weiter nach Oslo, wo wir nochmal 20,- NOK Maut ablegen bevor wir den Bogstad Campingplatz in Oslo erreichen. |
| Dort teilt man uns mit dass wir in 2 Stunden erst in unsere reservierte Hütte können... Also ab ins Zentrum und wieder 20,- NOK Maut zahlen... Die Beschilderung ins Zentrum und zu Parkhäusern ist echt bescheiden - nach dem herrlichen Nordnorwegen 2004 sind wir bisher nur enttäuscht von Oslo und Umgebung. Im Zentrum müssen wir feststellen dass hier am Sonntag leider fast alle Geschäfte geschlossen haben - so auch die Filiale von Juhls, die aber natürlich sowieso nicht mit der "Zentrale" von Juhls in Kautokeino mithalten kann welche wir 2004 besuchten. |
| Nach einem Spaziergang über die "Flaniermeile" Aker Brygge dem (geschlossenen) Shoppingpalast auf dem ehemaligen Werftgelände neben dem echt hässlichen Rathaus, fahren wir mit der Fähre 91 auf die Museumsinsel Bygdøy. Wir steigen beim 2. Stopp direkt neben der Gjøa (dem Polarschiff mit dem Roald Amundsen als erster die berühmt-berüchtigte Nord-West-Passage bezwang) aus, wo neben dem Framhuset (Fram ist das Polarschiff das zuerst Nansen Richtung Nordpol und später Amundsen zum Südpol getragen hat) auch das Seefahrtsmuseum und das Kon-Tiki Museum (mit dem Balsaholzfloß Kon-Tiki überquerte Thor Heyerdahl auf den Spuren der südamerikanische Indianer den Pazifik und mit dem ebenfalls ausgestellten Papyrusboot Ra II bewies er mit der Überquerung des Atlantik das dies bereits vor 5000 Jahren möglich war) ist - für die man natürlich jeweils extra Eintritt bezahlt. Da wir aber keine großen Museumsgänger sind, spazieren wir weiter durch das Villenviertel um das Wikingermuseum zu besuchen (das meistbesuchte Museum Norwegens - die ausgestellten Schiffe, usw. sind zwar sehenswert aber ich hätte mir etwas mehr um 50 NOK erwartet). |
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Wieder retour beim Rathaus
besuchen wir die Festung Akershus, von dessen Festungswall man eine
schöne Aussicht über das gesamte Hafengebiet hat. Nachdem wir die
"Prachtstraße" Karl Johans Gate vom Bahnhof bis zum Königlichen Schloss
spazierten fahren wir noch auf den Holmenkollen (der ältesten Skisprungschanze
der Welt).
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Der Blick hinunter wo sich
die Springer runterstürzen ist schon überwältigend und erst die Aussicht
- wenn es nicht gerade in Strömen regnen würde... Der Aufstieg ist
aber nur etwas für gute Stiegensteiger, denn ca. das letzte Drittel
gibt es keinen Aufzug und man muss Stiegen steigen. Runter hatten
wir die "geniale" Idee zu Fuss zu gehen - hurra meine Oberschenkel!
Leute mit Höhenangst sollten dies auf keinen Fall tun, den ab ca.
der Hälfte sind nur mehr "alte Holzpfosten" und man sieht dazwischen
recht weit runter...
Nachdem wir uns 2004 noch keinen echten Norwegerpulli leisten wollten (obwohl er im Norden billiger gewesen wäre) springt uns beiden noch im Shop einer an. Als "Krönung" eines eher entäuschenden Oslotages ist die Hütte bei Bogstad Camping auch nicht berauschend, 410,- NOK für eine "leere" Hütte, weder Kühlschrank noch Kochmöglichkeit und obwohl man gezwungen ist 50,- NOK für die Reinigung zu zahlen, ist die Hütte dreckig! Warum machen sie es nicht so wie fast alle anderen - dass jeder selbst die Hütte bei der Abreise reinigen muss? |