Mi. 09.06.2004
- 7. Tag: Å, Reine, Nusfjord
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Laut Wettervorhersage soll
es heute unbeständig sein, beim Whale Watching haben wir angerufen
- 50:50 die Chancen dass heute ev. am Nachmittag eine eine Fahrt stattfindet...
somit entscheiden wir uns heute den Süden der Lofoten zu erkunden.
In Utakleiv finden wir einen wunderschönen weissen Sandstrand mit
traumhaft türkisem Meer, vom Berg kommt ein kleiner Bach der im Sandstrand
seine letzten Windungen macht. Wir genießen den einsamen Traumstrand
als plötzlich Glöckchen zu hören sind und von den Bergwiesen
Schafe zum Strand marschieren...
Weiter geht's entlang der atemberaubenden Naturkulisse nach Reine, wo wir auf den Reinebriggen "klettern" wollten um die geniale Aussicht zu genießen welche ich bei Horst Gassner gesehen habe, doch wiedermal spielt das Wetter nicht so ganz mit. |
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Also weiter nach
wo wir, nachdem wir uns an den hier besonders extrem "duftenden" Stockfischgeruch
gewöhnt haben, das Fischereimuseum mit den faszinierenden alten Fischerhütten
besuchen. Am Retourweg machen wir noch einen Abstecher nach Nusfjord,
einem alten Fischerdorf das komplett aus dem 19. Jahrhundert "herübergerettet"
wurde und mittlerweile auf der World Heritage List der UNESCO steht.
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Und überall der "wohlriechende"Stockfisch.
Am Rückweg entdecken wir nach Leknes ein paar Ziegen auf einem Hausdach
grasen... Von unserem Hüttenvermieter erstehen wir sehr günstig einen
fangfrischen absolut delikaten Seelachs zum Abendmahl, wir rufen nochmal
bei der Walsafari an und sie sagen uns, daß das Wetter morgen gut
sein soll und es ziemlich sicher eine Whale Watching Tour geben wird.
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Ziegen am Dach |
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Heute soll es endlich soweit
sein, schon mit der 1.
Fähre geht's um 6.30 Uhr von Fiskebøl nach Melbu und weiter nach
Andenes wo wir bereits gestern telefonisch unsere Walsafari
reserviert haben. Um 10.30 Uhr geht's mit Museumsführung & DiaShow
los, um 12.00 Uhr legen wir Richtung Polarmeer ab. Mit Entsetzen mußte
ich feststellen daß mir der offene Atlantik nicht ganz gut tut, wovon
ich weder auf den Fähren noch beim Segeln in Kuba etwas merkte, aber
das liegt sicher auch ein wenig am "Fischkutter" mit dem wir unterwegs
sind. Aber es ist das Geld und die "Anstrengung" allemal wert, wir
bekommen 6 Pottwale teilweise ziemlich nah zu Gesicht und es ist wirklich
ein einmaliges, unbeschreibliches Erlebnis (ca. Ende August - September
stehen die Chancen Killerwale zu sehen auch sehr gut). Die knapp 700,-
NOK schrecken zwar Anfangs ein wenig, ich finde aber dass es das Geld
absolut wert ist, hier wird einem für sein Geld doch einiges geboten,
im Gegensatz zu den knapp 200,- NOK beim Nordkapp. --> Reisetipp
<--
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Nach unserer Rückkehr gegen
16.30 Uhr geht es ab zu unserer Hütte um ein wenig zu relaxen,
denn heute steht wieder ein "Nachtprogramm" an. Da das Wetter
heute wunderschön ist und die Sonne strahlt (trotz relativer Kälte
am Boot, haben wir im Gesicht etwas Farbe aufgezogen!), wollen wir
ein wenig die Mitternachtssonne "anbeten". Der wunderschöne Sandstrand
in Eggum offenbart sich uns als idealer Platz.
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Nach unserem nächtlichen Ausflug
schlafen wir uns heute mal ordentlich aus. Der Ausflug mit dem Schiff
zum Trollfjord, den wir für gestern geplant hatten, fällt aus Zeitmangel
leider aus. Mit der 11.00
Uhr Fähre geht's über den Vestfjord von Svolvær nach Skutvik,
wunderschöne Aussicht vom Schiff, durch die atemberaubend schöne Landschaft
geht's nach Bognes & mit der Fähre
über den Tysfjord (der so tief ins Land reicht dass er Norwegen nahezu
zweiteilt).
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Weiter fahren wir nach Skarberget
und Narvik, einer relativ unspektakulären Industriestadt. Nach einem
kurzen Stadtspaziergang und Foto beim "berühmten" Wegweiser, fahren
wir weiter Richtung Lappland, das uns am Torneträsk mit einem der
meist fotografierten Landschaften in Schweden begrüßt - Lapporten
- dem Tor zu Lappland, weiterfahren wir über Abisko nach Kiruna, wo
wir von unterwegs wieder im Yellow
House (400,- SEK ohne Frühstück) ein Zimmer reserviert haben.
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Lapporten |
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Heute geht's gemütlich zum
Stora Sjöfallet Nationalpark, in Gällivare finden wir eine günstige
Hütte (450,- SEK mit Wohnküche, TV WC & Dusche) beim Gällivare
Camping. Im Supermarkt kaufen wir mal groß ein, um uns am Abend
ein leckeres Mahl zu bereiten, dann geht's los in den Stora Sjöfallet
Nationalpark. Eine der 3 Traumstrassen ins Fjell, so wie der Kebnekaiseleden
in Kiruna, entlang der langen Fahrt und am Endpunkt hat man zwar eine
Super Aussicht und die unendliche, einsame Weite hat auch etwas, aber
das was es wirklich wert war hierher zu fahren, ist dass wir unseren
1. und einzigen Elch in freier Wildbahn hier im Hohen Norden gesehen
haben (der sich natürlich unserer Kamera entzog als wir nur ein bißchen
näher kamen...), ansonsten wären die 1 1/2 Tage zwischen Nordkap &
den Lofoten doch besser plaziert gewesen. Am Abend fahren wir noch
beim Nördlichsten Schloss der Welt (dem Fjällnäs) vorbei und genießen
am Dundret, dem "Hausberg" von Gällivare, die schöne Aussicht (bei
guter Fernsicht bis zu den Gletschern des Sarek Nationalparks).
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Bevor wir heute wieder zurück
nach Kiruna fahren, wo wir morgen früh, mit kurzem Zwischenstop in
Stockholm, nach Hause fliegen, fahren wir heute noch weiter Richtung
Süden. Nach kurzem Stop beim "Kraft"-Monument in Porjus geht's nach
Jokkmokk.
Da das Ajjte-Fjäll- & Samenmuseum Sonntags erst um 12.00 Uhr öffnet, fahren wir noch weiter zum Storforsen Naturreservat, der größten naturbelassenen Stromschnelle Skandinaviens. Am Weg dorthin überqueren wir auch den Polarkreis. Auf 5 Kilometer Länge hat der Fluss ein Gefälle von 80 Metern, wobei 60 Meter auf die beiden letzten Kilometer entfallen. Mitten im Park gibt es unzählige super Rastplätze mit Grillmöglichkeiten usw. tja, Storforsen war es doch wert hier runter zu fahren. --> Reisetipp <-- |
| Am Retourweg besichtigen wir das Ajjte-Fjäll- & Samenmuseum in Jokkmokk, doch um es in Ruhe genau zu besichtigen braucht man einige Stunden. Auf dem Weg nach Kiruna machen wir nochmal Halt in Gällivare um nochmal im Supermarkt (die hier auch Sonntags geöffnet haben) einzukaufen und im einzigen, ein wenig an Österreichische Qualitätsansprüche herankommenden, Kaffeehaus einen gemütlichen Kaffee zu trinken. Mitten im Nirvana kreuzt noch einFuchs unsere Straße... Unsere letzte Nacht in Kiruna habe ich schon von Anfang an im Yellow House (400,- SEK ohne Frühstück) reserviert, diesmal haben wir ein sehr großes Zimmer im Nebengebäude mit eigener Küche. |
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Bereits um 06.15 Uhr geht
unser Flieger von Kiruna nach Stockholm, somit haben wir einige Zeit
um Stockholm (das wahre Venedig des Nordens) zu besichtigen, bis um
20.20 unser Flug von Stockholm nach Wien geht. Mit dem Shuttlebus
fahren wir 45 Minuten zum Cityterminal im Zentrum von Stockholm, durch
die Vasagatan (eindrucksvolle Einkaufsstrasse) schlendern wir Richtung
Gamla Stan (die Altstadt) und fahren mit dem Lift auf Katarinahissen,
um einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt zu haben. Freilich benötigt
man mehr viel Zeit, als die paar Stunden die wir heute haben, um Stockholm
ausführlich zu besichtigen, um z.B. auch das Vasa Museum (hat nichts
mit Knäckebrot zu tun ;-) !) zu sehen, aber irgendwann komme ich ja
sicher wieder...
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