Also mit der Planung unseres Skandinavien Urlaubes begannen wir (Karin
& ich) im Oktober 2003
(die Idee dazu hatten wir bereits 2002) . Aber eines nach dem anderen.
Hier seht Ihr unsere Etappen:
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Do. 03.06.2004 - 1. Tag:
Abflug & Kebnekaiseleden
| Abflug in Wien mit der Tyrolean um 6.40 Uhr
nach Stockholm und von dort um 10.55 Uhr mit der SAS nach Kiruna. Wien verabschiedet uns mit Regen, doch Stockholm begrüßt uns schon mit Sonnenschein und am Weiterflug haben wir eine Super Aussicht über die verschneiten Berge und die tausenden Seen Schweden. Bei Holliday Autos (Hertz) haben wir einen Wagen in der Kategorie eines Ford Focus gebucht, doch da die Kategorie nicht mehr verfügbar ist bekommen wir (natürlich zum selben Preis) einen Volvo S 40 mit Klima, Tempomat und viel Platz - was will man mehr? In Kiruna habe ich über Internet im Yellow House ein Zimmer reserviert (400,- SEK ohne Frühstück) Da es gerade Mittag ist und wir unser Zimmer bereits bezogen haben (nettes Zimmer mit Fernseher, Dusche & WC aber am Gang) machen wir uns auf ins Zentrum, Essen gehen - am "Hauptplatz" gibt's 'ne kleine Selbstbedienungs-Pizzeria wo wir für 2 Pizzen & 1 Getränk knapp 110,- SEK zahlen, überraschend günstig. Wir gehen noch mal schnell ein paar Lebensmittel & Getränke einkaufen - selbst Wasser ist hier echt schweineteuer! |
| Anschließend machen wir uns auf den Weg nach Nikkaluokta (Richtung Kebnekaise - dem höchsten Berg Schwedens) laut unserem Dumont Nord-Skandinavien Reiseführer ist es eine der 3 Traumstrassen ins Fjell, na ja, Traumstrasse würd ich mal sagen ist übertrieben, aber am Ende in Nikkaluokta genießt man eine schöne Aussicht und die Landschaft ist schon faszinierend, und uns laufen im wahrsten Sinne des Wortes die ersten Rentiere über den Weg - sprich vor unserem Auto über die Strasse. |
| Auf der Strecke nach Alta machen
wir bald nach Kiruna einen kleinen Abstecher zum Icehotel, von dem aber
nur mehr die Überreste zu sehen sind, die kurze Strecke durch Finnland
benutzen wir um unsere letzen Euros beim Tanken auszugeben (Super 95
1,26 Euro/Liter) in Kautokeino (bereits Norwegen) besuchen wir die Juhl's
Silvergalerie - sehr groß, trotz Eingang durch die Werkstatt - hier
sieht man gleich wie der sehr schöne, händisch gefertigte Schmuck entsteht
- und man kann hier schnell viel Geld loswerden... Nach einem anfänglich in Englisch geführten Gespräch mit einer Verkäuferin von wo wir kommen, begrüßt sie uns mit Wiener Dialekt und den Worten: Endlich mal wieder "österreichisch"... |
| Weiter Richtung Alta lädt beim Pikefossen ein
Super Rastplatz zum Verweilen ein. Die ganze Strecke von Kiruna bis Alta ist als absolut herrlich zu bezeichnen und es gibt immer wieder schöne Plätze die zum Rasten einladen und einfach die Natur, die Stille und die herrlich saubere Luft zu genießen. |
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In
Alta angekommen besuchen wir das Alta Museum mit den 2500 bis 6000
Jahre alten Felszeichnungen, auch kann man hier auf einem der vielen
Plätze einfach nur sitzen und die herrliche Aussicht auf den Altafjord
geniessen.
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| Unser heutiges Quartier habe ich auch bereits über's Net reserviert - eine nette, kleine Hütte beim Alta River Camping um 400,- NOK. Da wir gestern durch den Flug doch ein wenig geschlaucht früh ins Bett fielen, bekommen wir heute das erste Mal so richtig den "Polartag" mit als um 23.00 Uhr noch immer die Sonne schien als wäre es 11.00 Uhr mittags... |
| Eigentlich wollten wir heute Vormittag den Alta
Canyon "erwandern" doch das Wetter macht uns zum 1. Mal 'nen Strich
durch die Rechnung, da es bereits in der Früh sehr grau in grau ist
und zu nieseln beginnt verschieben wir das Programm und fahren nach
Hammerfest, wo wir aber nur ein wenig durch die Stadt spazieren, denn
der sicher schöne Panoramaweg über der Stadt macht bei strömenden Regen
und kaum Fernsicht keinen Sinn... Weiter Richtung Nordkapp, durch den knapp 7km langen Honningsvågtunnel der 212m unter dem Meeresspiegel verläuft (186,- NOK Maut pro Fahrt) geht's zur Insel Magerøya. |
| Nach einem kurzen Abstecher nach Honningsvåg beziehen wir unseren, über Internet reservierten, Rorbua von North Cape Cabins um 400,- NOK, echt genial, nagelneu, einsam am Bootssteg mit Spitzenaussicht, nur das Wetter spielt mal wieder nicht mit... |
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Doch 1. kommt es anders und
2. als man denkt: Um 21.00 Uhr beginnt es aufzuklaren und die Sonne
kommt durch, somit entscheiden wir uns, jetzt nochmal unser Glück
zu versuchen und fahren nochmal auf's Nordkapp. Es ziehen zwar immer
wieder Wolkenfetzen durch, aber dazwischen kommt immer wieder die
"Mitternachtssonne" zum Vorschein und die Fernsicht ist auch gut.
Für den schweineteuren Eintritt kann man zwar einiges sehen, aber
das Gefühl des Touri Nepp wird man nicht so ganz los.
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Wir bleiben bis 1.00 Uhr (da
schließt das Museum) und da das Wetter noch passt entschliessen wir
uns zu einer "Nachtwanderung" in Skarsvåg zum Kirkeporten. Nach 30
minütigem Marsch über den Berg zieht vom Meer ein Schnee-Eis-Regenschauer
herein, somit kommen wir zwar bis zum Kirkeporten und haben einen
schönen Blick zum Hornvika aber der Blick durch den Kirkeporten zum
Hornvika geht sich nicht mehr aus.
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Durch die Nachtbeschäftigung
schlafen wir heute etwas länger und genießen unser Frühstück in der
Hütte, dann geht's auf nach Alta (unterwegs entdecken wir noch ein
paar Rentiere am weißen Sandstrand vor Olderfjord) wo wir die gestern
verschobene Wanderung zum Alta Canyon nachholen wollen, aber das Wetter
meint es nicht gut mit uns, immer wieder Regen, Schnee und Eisregen,
da ist das Thema Alta Canyon leider erledigt und wir fahren weiter
zu unserer reservierten Hütte in Langfjordbotn. Klugerweise vergaßen
wir in Alta Geld abzuheben und merken beim Altafjord
Camping (400,- NOK) dass wir zu wenig Kronen haben und hier weder
Kreditkarten noch Bankomatzahlung möglich ist...
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Es ist Sonntag und die nächste
Bank ist ca. 20 Minuten mit dem Auto entfernt in Burfjord (dort gibt's
allerdings keine Minibank so nennt man hier 'nen Bankomat). Was nun?
Da es erst 16.00 Uhr ist und die Strecke nach Øksfjord schön sein
soll, fahren wir die 40 km dorthin um Geld abzuheben... Die Strecke
ist wirklich wunderschön (faszinierend das manche Tunnel für den Verkehr
freigegeben sind - einspurig mit Buchten zum Ausweichen bei Gegenverkehr,
ohne Beleuchtung, Wasser tropft von der Decke...) wenn, ja wenn nicht
immer wieder die Schnee-Regenwolken einem die schöne Sicht rauben
würden.
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| Zurück bei unserer Hütte entdecken
wir noch einen super Tip: Nur 4km mit dem Auto und 500 Meter "Bergwandern"
kommt man zu einer Gebirgsbachquelle die den Abstecher absolut wert
ist. Von Alta kommend am Anfang der langen Rechtskurve (am Ende des
Langfjord) geht links ein Weg Richtung Bognelvdalen, dem folgend beginnt
nach ca. 3km ein Schotterweg wo ein Schild "Bubbelen 1 km" steht.
Dort angekommen befindet sich ein kleiner Parkplatz und nach ca. 20
Minuten teilweisem "Bergkraxln" kann man von dem kristallklaren Quellwasser
trinken und sich auf dem Bankerl ausrasten und die Natur genießen. --> Reisetipp <-- |
| Am Kvænangsfjell, auf 402 m, wo man angeblich eine geniale Panoramaaussicht haben soll, erreicht uns wiedermal ein Schneesturm teilweise sogar mit Schneefahrbahn, also nix mit Aussicht... Beim Fosselv Campingplatz hat sich das Wetter wieder verzogen und man hat schöne Sicht auf dem Fosselv Wasserfall. |
| Nun geht's wieder retour bis Øvergard, da wir nicht auf der E6, sondern "hinten herum" auf der R87 Richtung Narvik fahren wollen, um unter anderem am Malselvfossen vorbeizukommen und nicht immer nur Fjorde zu sehen sondern auch Wald- und Wiesenreiche, liebliche Flußlandschaft. |
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Da wir für heute noch kein
Quartier reserviert haben und Morgen zeitig in Andenes zum Whale Watching
sein wollen, versuchen wir so weit wie möglich Richtung Vesterålen
zu fahren. So gegen 19.30 Uhr sehen wir einige Kilometer nach Bjerkvik
den Wegweiser zum Annamo
Camping mit Hüttenvermietung (7km von der E10 nach Norden). 250,-
NOK ist ok, Paul Huber, der Besitzer, ist gebürtiger Schweizer, somit
kann man auch super Quatschen, die Hütten sind dem Preis entsprechend
klein, spartanisch und unkomfortabel, aber für eine Nacht zum aushalten
und morgen müssen wir sowieso wieder früh los damit wir um 10.00 Uhr
in Andenes sind.
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| Quälend ziehen sich die Kilometer nach Andenes, durch die ewigen 60 km/h Beschränkungen brauchen wir rund 3 1/2 Stunden nach Andenes, um dann zu erfahren dass auf Grund des schlechten Wetters heute keine Walsafari stattfinden kann... Nach einem kleinen Sandstrandspaziergang machen wir uns enttäuscht auf den Weg Richtung Svolvær, wo wir bei Hammerstad Camping für die nächsten 3 Nächte eine komfortable Hütte am Fjord (Cabin No. 2 mit WC, Dusche & Küche) um 450,- NOK reserviert haben. |
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Bei der Fähre
Melbu - Fiskebøl begrüßen uns die Lofoten mit keiner besonderen
Sicht, doch als wir unsere Hütte beziehen scheint bereits wieder die
Sonne. Wir fahren noch nach Borg zum Lofotr
Wikinger Museum das uns mit strömenden Regen aufwartet. An so
herrlichen Buchten mit weißem Sandstrand & blauem Meer kommt man
auf den Lofoten immer wieder vorbei. Am Retourweg gehen wir in Svolvær
einkaufen um uns ein leckeres Abendessen zu kochen.
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